Strategy Aktie: 48 Milliarden Dollar Schulden-Puffer
Strategy-Chef Saylor betont finanzielle Stärke: Bitcoin- und Cash-Reserven übersteigen Schulden um 48 Milliarden Dollar.

- Reserven übersteigen Schulden deutlich
- Dividende auf 11,5 Prozent erhöht
- Bitcoin-Bestand erreicht Rekordniveau
- Aktienkurs verliert 30 Prozent im Monat
Michael Saylor geht in die Offensive. Während der Kurs der Strategy-Aktie massiv unter Druck steht, verteidigt der Executive Chairman seine Bitcoin-Strategie. Er will das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des Konzerns sichern.
Milliarden-Reserven gegen den Abwärtstrend
Saylor beziffert das finanzielle Polster deutlich. Die Reserven aus Bitcoin und Cash übersteigen die Schulden um rund 48 Milliarden US-Dollar. Diese Klarstellung kommt zur rechten Zeit.
Zuletzt geriet die STRC-Vorzugsaktie unter Druck. Sie notierte mit rund 80 US-Dollar deutlich unter ihrem Zielwert von 100 US-Dollar. Das Management reagiert mit höheren Ausschüttungen.
Die Dividende liegt nun bei 11,5 Prozent. Ab Ende Juni zahlt Strategy diese zudem halbmonatlich aus. Damit will das Unternehmen die Attraktivität seiner Wertpapiere für Investoren steigern.
Bitcoin-Bestände auf Rekordniveau
Strategy hält aktuell etwa 846.842 Bitcoin. Beim aktuellen Kurs entspricht das einem Wert von fast 54 Milliarden US-Dollar. Damit bleibt das Unternehmen der weltweit größte börsennotierte Halter der Kryptowährung.
Die operativen Zahlen des Softwaregeschäfts wirken dagegen fast nebensächlich. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz zwar auf 124,3 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von knapp zwölf Prozent zum Vorjahr.
Dennoch weist das Unternehmen einen massiven Verlust aus. Das Ergebnis je Aktie lag bei minus 40,26 US-Dollar. Das Software-Segment allein kann die Marktkapitalisierung bisher nicht tragen.
Marktskepsis belastet den Kurs
Der Aktienkurs spiegelt die Skepsis der Märkte wider. Am Freitag schloss das Papier bei 98,66 Euro. Innerhalb eines Monats verlor die Aktie damit rund 30 Prozent an Wert.
Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch hat sich massiv vergrößert. Mit fast 75 Prozent Minus notiert der Kurs weit unter dem Rekordwert von 392 Euro. Die Volatilität bleibt mit über 70 Prozent extrem hoch.
Im Juli 2026 stehen die nächsten Quartalszahlen an. Dann muss Strategy beweisen, dass das Modell aus Software und Bitcoin-Schatzkammer dauerhaft funktioniert.
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