Strategy Aktie: Bitcoin-Tempo

Strategy finanziert über die Vorzugsaktie STRC weitere Bitcoin-Käufe. Das erwartete SEC-Filing soll heute das genaue Ausmaß der jüngsten Transaktionen offenlegen.

Die Kernpunkte:
  • STRC-Verkäufe finanzieren Bitcoin-Käufe im großen Stil
  • Nächstes SEC-Dokument erwartet konkrete Zahlen
  • Dividende für Vorzugsaktien erneut angehoben
  • Bitcoin-Bestand wächst auf über 720.000 Coins

Strategy dreht an gleich mehreren Stellschrauben, um den Bitcoin-Bestand weiter hochzufahren. Im Mittelpunkt steht dabei eine Preferred-Equity-Schiene, die zuletzt auffällig viel Kapital angezogen hat. Schon heute dürfte klar sein: Der nächste Impuls kommt nicht aus dem Tagesgeschäft, sondern aus dem nächsten SEC-Dokument.

STRC zieht an – und dürfte in Bitcoin fließen

Auslöser der Spekulation ist ein deutlicher Anstieg der Handelsaktivität rund um die perpetual Vorzugsaktie „Stretch“ (STRC). Am Dienstag nutzte Strategy erneut STRC-Verkäufe, um Bitcoin zu kaufen – nach Angaben des Berichts etwa 1.000 BTC. Das wäre der größte Tageszuwachs über dieses Instrument seit dem Handelsstart im Juli 2025.

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Die Idee dahinter: Strategy beschafft Kapital über Vorzugsaktien und setzt es schnell in Bitcoin-Käufe um. Ob der jüngste Schub bei STRC am Ende zu einem deutlich größeren Kaufpaket führt, soll sich im nächsten SEC-Filing zeigen, das für heute (9. März 2026) erwartet wird.

Das Muster ist bekannt: Kapital rein, Bitcoin raus

Wie schnell Strategy dieses Modell spielt, zeigte bereits die jüngste Veröffentlichung: In einem Form-8K, das den Zeitraum vom 23. Februar bis 1. März abdeckt, meldete das Unternehmen neue Kapitalmaßnahmen – sowohl über STRC als auch über Class-A-Stammaktien. Die Nettoerlöse waren laut Bericht rasch im Markt: In derselben Woche kaufte Strategy 3.015 Bitcoin für rund 204,1 Mio. US-Dollar (Ø knapp 67.700 US-Dollar je Coin). Der Bestand stieg damit auf 720.737 BTC.

Seit 2020 hat Strategy laut Artikel insgesamt rund 54,77 Mrd. US-Dollar in den Aufbau der Bitcoin-Treasury investiert, bei durchschnittlichen Anschaffungskosten von etwa 75.985 US-Dollar pro Bitcoin. Dazu kommt eine klare Botschaft aus der Chefetage: Chairman Michael Saylor schrieb am 5. März auf X, man könne „mehr Bitcoin kaufen, als andere verkaufen können“.

Dividende rauf, Verwässerung runter – zumindest als Ziel

Parallel versucht Strategy, die Attraktivität von STRC hochzuhalten. Der Vorstand erhöhte den jährlichen Dividenden-Satz auf 11,5% (von 11,25%) – es ist laut Bericht bereits die siebte Anhebung in Folge seit Juli 2025. Die Dividende wird monatlich angepasst, um den Kurs nahe dem Nennwert von 100 US-Dollar zu stabilisieren und die Volatilität zu begrenzen.

Strategisch wichtig ist dabei ein Punkt, den CEO Phong Le im Februar betonte: Vorzugsaktien sollen ein zentraler Baustein der Kapitalstruktur sein, um weniger stark auf klassische Verwässerung über Stammaktien angewiesen zu sein – ein Thema, das den Aktienkurs in der Vergangenheit belastet hatte. Ergänzend nennt der Bericht Wandelanleihen (rund 8,2 Mrd. US-Dollar) und mehrere Vorzugsserien als Finanzierungsquellen. Außerdem habe Strategy eine Cash-Reserve von 2,25 Mrd. US-Dollar aufgebaut, um Dividenden über mehr als 2,5 Jahre bedienen zu können, ohne Bitcoin verkaufen zu müssen.

Im Kursbild bleibt die Aktie angeschlagen: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 115,00 Euro, seit Jahresanfang steht ein Minus von 14,31% zu Buche.

Zum nächsten Fixpunkt dürfte die heutige SEC-Veröffentlichung werden: Sie soll konkret beziffern, wie groß die jüngsten STRC-finanzierten Bitcoin-Käufe tatsächlich waren – und damit den nächsten Datenpunkt liefern, ob Strategy das Tempo beim Aufbau seiner Treasury erneut erhöht hat.

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