Strategy Aktie: Bitcoin-Wette unter Wasser

Die Aktie von Strategy fällt auf ein Jahrestief, da das umfangreiche Bitcoin-Portfolio unter den Anschaffungskosten notiert. Analysten senken das Kursziel deutlich.

Die Kernpunkte:
  • Bitcoin-Bestände notieren unter Anschaffungspreis
  • Kursziel wird drastisch gesenkt
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
  • Management steht vor Bewährungsprobe

Strategy steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Wenn das Unternehmen heute nach Börsenschluss seine Bücher für das vierte Quartal öffnet, blicken Anleger weniger auf den operativen Umsatz, sondern primär auf die gigantische Bitcoin-Bilanz. Denn die einstige Gewinnmaschine droht angesichts gesunkener Kryptokurse zur Belastung für das Zahlenwerk zu werden.

Bilanz unter Druck

Im Zentrum der Nervosität steht das massive Krypto-Portfolio des Konzerns. Aktuelle Daten beziffern den Bestand auf 713.502 Bitcoin, die zu einem Durchschnittspreis von rund 76.052 US-Dollar erworben wurden. Da der Bitcoin-Kurs zuletzt jedoch in den Bereich von 71.000 bis 72.000 US-Dollar rutschte, liegt der Marktwert dieser Bestände nun unter den Anschaffungskosten.

Dies impliziert potenzielle nicht realisierte Verluste in der Bilanz – ein harter Kontrast zu früheren Quartalen, als das Portfolio noch deutliche Buchgewinne auswies. Trotz der Korrektur hielt das Unternehmen an seinem Kurs fest und erwarb kürzlich weitere 855 Bitcoin für rund 75,3 Millionen US-Dollar.

Analysten reagieren auf Kursrutsch

Die Skepsis spiegelt sich bereits deutlich in den Bewertungen wider. Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen senkte das Analysehaus Canaccord Genuity das Kursziel drastisch von 474 auf 185 US-Dollar, behielt jedoch die Kaufempfehlung bei. Der Experte verwies dabei auf die wachsende Diskrepanz zwischen der Aktienperformance und dem zugrundeliegenden Asset.

An der Börse sorgte die Unsicherheit für massiven Verkaufsdruck. Die Aktie fiel auf ein neues 52-Wochen-Tief von 106,00 Euro und hat damit auf Jahressicht (YTD) bereits über 20 Prozent an Wert eingebüßt.

Der heutige Abend wird zeigen, wie das Management diesen Gegenwind moderiert. Investoren erwarten im Earnings-Call konkrete Aussagen dazu, wie der Konzern mit den aktuellen „Papierverlusten“ umgeht und ob die aggressive Akkumulationsstrategie auch im Jahr 2026 in diesem Tempo fortgesetzt wird.

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