Strategy Aktie: Insider nutzen den Absturz
Trotz massiver Kursverluste setzt Strategy auf aggressive Bitcoin-Käufe. Führungskräfte signalisieren mit ersten Aktienkäufen seit Jahren eine mögliche Trendwende.

- Insider kaufen erstmals seit Jahren wieder Aktien
- Unternehmen kauft weiter Milliarden in Bitcoin
- Analysten senken Kursziele, halten aber Empfehlungen
- Aktie wird nahe ihrem Buchwert gehandelt
Die Strategy-Aktie hat ein brutales Jahr hinter sich und notiert weit unter ihrem Höchststand. Doch während der Aktienkurs leidet, kauft das Unternehmen unbeirrt weiter Bitcoin für Milliarden und verwässert dafür die Altaktionäre. Nun senden ausgerechnet Führungskräfte ein Signal, auf das viele Anleger gewartet haben: Nach Jahren der Verkäufe greifen Insider auf dem gedrückten Niveau erstmals wieder zu.
Aggressive Käufe trotz Kursverfall
Ungeachtet des massiven Kursverfalls, der den Titel auf Jahressicht über 61 Prozent ins Minus drückte, hält das Management an seiner Expansionsstrategie fest. Allein in den letzten zwei Wochen flossen rund 3,4 Milliarden Dollar in neue Bitcoin-Bestände. Zuletzt erwarb das Unternehmen ein Paket von über 22.000 Einheiten zu einem Durchschnittspreis von rund 95.500 Dollar.
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Executive Chairman Michael Saylor signalisierte zudem bereits, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Seine Ankündigung mitten in der Woche, weitere Käufe zu prüfen, weicht vom üblichen Muster ab und deutet auf anhaltenden Handlungsdruck hin. Mittlerweile beläuft sich der Bestand auf knapp 710.000 Bitcoin mit einem Gegenwert von über 60 Milliarden Dollar.
Trendwende bei den Insidern
Besonders aufschlussreich ist das Verhalten der Direktoren. Nachdem Direktor Carl Rickertsen jahrelang Aktien abstieß, nutzte er den Kursrutsch am 12. Januar für seinen ersten Kauf seit dreieinhalb Jahren. Auch Direktorin Jane Dietze stieg ein, nachdem das Papier rund 65 Prozent vom 52-Wochen-Hoch verloren hatte. Solche Transaktionen werten Marktbeobachter oft als Indiz dafür, dass die Bewertung aus Sicht derer, die das Unternehmen am besten kennen, wieder attraktiv erscheint.
Strukturwandel und Analysten-Reaktionen
Zur Finanzierung dieser Käufe hat sich die Kapitalstruktur gewandelt. Das Unternehmen setzt mit einem Volumen von 8,36 Milliarden Dollar nun stärker auf ewiges Vorzugskapital als auf Wandelanleihen. Dieser Schritt reduziert den Refinanzierungsdruck und eliminiert Fälligkeitsrisiken, die mit der aggressiven Akkumulationsstrategie verbunden sind.
Die Analysten reagierten auf die jüngste Entwicklung zwar mit drastischen Kurszielkürzungen – die Citigroup senkte ihr Ziel beispielsweise von 485 auf 325 Dollar –, behalten ihre Kaufempfehlungen jedoch mehrheitlich bei. Auch der Indexanbieter MSCI sorgte für leichte Entspannung, indem er Unternehmen mit großen Krypto-Beständen vorerst nicht aus den Indizes strich, wenngleich eine umfassendere Prüfung noch aussteht.
Aktuell wird das Unternehmen an der Börse nahe seinem Buchwert gehandelt (Price-to-Book: 0,94). Diese Bewertung spiegelt im Wesentlichen nur noch die gehaltenen Bitcoin-Bestände wider, was den aktuellen Aktienkurs von 137,30 Euro in den Augen der Insider offenbar zu einer Kaufgelegenheit macht.
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