Strategy Aktie: Millionen für neue Coins
Strategy Inc. kauft trotz eines massiven Buchverlusts im ersten Quartal weitere Bitcoins im Wert von 330 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen finanziert die Käufe über Aktienverkäufe und hält an seiner aggressiven Akquisitionsstrategie fest.

- Zukauf von 4.871 Bitcoins für 329,9 Millionen US-Dollar
- Buchverlust von 14,46 Milliarden Dollar auf Krypto-Bestände
- Finanzierung über Verkauf eigener Aktienpapiere
- Börse reagiert positiv auf Fortsetzung der Strategie
Nach einer kurzen Verschnaufpause drückt Strategy Inc. am Krypto-Markt wieder aufs Gaspedal. Obwohl das Unternehmen im ersten Quartal einen massiven Papierverlust auf seine Bestände verbuchen musste, fließt frisches Kapital nahtlos in neue Zukäufe. Die komplexe Finanzierungsmaschinerie über die Ausgabe eigener Papiere läuft dabei auf Hochtouren.
Teurer Zukauf nach Milliardenverlust
Zwischen dem 1. und 5. April sicherte sich das Unternehmen weitere 4.871 Bitcoins für rund 329,9 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei knapp 67.718 Dollar pro Coin. Damit baut Strategy seine Position als größter unternehmerischer Krypto-Halter der Welt weiter aus und kontrolliert nun etwa 3,65 Prozent der gesamten Umlaufmenge.
Interessant ist das Timing dieser Transaktion. Zeitgleich mit dem Zukauf meldete das Management für das erste Quartal 2026 einen enormen nicht realisierten Buchverlust von 14,46 Milliarden Dollar auf die bestehenden Krypto-Assets. Der durchschnittliche Einstandspreis aller bisher erworbenen Coins liegt mit 75.644 Dollar spürbar über dem aktuellen Marktniveau. Ein steuerlicher Vorteil von 2,42 Milliarden Dollar konnte diesen bilanziellen Einschlag nur teilweise abfedern.
Wie die Finanzierung funktioniert
Um diese aggressive Expansion aufrechtzuerhalten, greift Strategy auf ein spezielles Kapitalisierungsmodell zurück. Statt den operativen Cashflow zu belasten, nutzt das Unternehmen Aktienverkaufsprogramme. Allein Ende März und Anfang April generierte die Firma über 330 Millionen Dollar durch den Verkauf von Vorzugsaktien der Serie A (STRC) sowie weitere 144 Millionen Dollar durch reguläre Stammaktien. Dieses Modell wandelt die Nachfrage von Investoren nach festverzinslichen Papieren direkt in Krypto-Kaufkraft um.
Anleger honorieren die Strategie
Die Börse reagierte positiv auf die Rückkehr zur gewohnten Akquisitionsstrategie. Nach Bekanntgabe der Käufe zog der Kurs in den USA spürbar an. Auch wenn die Aktie mit einem gestrigen Schlusskurs von 106,98 Euro seit Jahresbeginn noch rund 20 Prozent im Minus notiert, werten Marktbeobachter das Festhalten an der Strategie als Zeichen institutioneller Überzeugung. Analysten betrachten das Papier weiterhin als Anlagevehikel mit hoher Hebelwirkung auf den zugrundeliegenden digitalen Vermögenswert.
Das Management hält eisern an seinem „42/42“-Plan fest. Bis 2027 sollen weitere zweistellige Milliardenbeträge eingesammelt und in digitale Anlagen umgeschichtet werden. Große Investmentbanken stützen diesen Kurs teilweise mit ambitionierten Kurszielen zwischen 260 und 374 US-Dollar, basierend auf der Erwartung einer langfristigen Angebotsverknappung am Krypto-Markt.
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