Strategy Aktie: Neuer Ausgangspunkt
Strategy festigt seine Bitcoin-Position mit einem weiteren Milliardenkauf, doch Analysten senken die Kursziele aufgrund der Finanzierungsstrategie und Aktienverwässerung.

- Neuer Bitcoin-Zukauf im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar
- Analysten senken Kursziele nach Aktienemissionen
- Bitcoin-Bestand erreicht neuen Rekordwert
- Aktie zeigt sich überkauft nach starkem Anstieg
Strategy (ehemals MicroStrategy) zieht seine aggressive Bitcoin-Strategie gnadenlos durch. Am Wochenende bestätigte das Unternehmen einen weiteren massiven Zukauf in Milliardenhöhe, um seine Position als größter korporativer Bitcoin-Halter zu festigen. Doch während der Bestand auf Rekordniveaus steigt, wachsen an der Wall Street die Zweifel an der Finanzierungsmethode und drücken auf die Kursziele der Analysten.
Die Expansion im Detail
Das Unternehmen nutzte die Konsolidierung am Kryptomarkt und erwarb zwischen dem 5. und 11. Januar rund 13.627 Bitcoin. Das Investitionsvolumen belief sich auf 1,25 Milliarden US-Dollar bei einem Durchschnittspreis von etwa 91.519 US-Dollar je Coin.
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Damit befinden sich nun insgesamt 687.410 Bitcoin in den Büchern von Strategy. Da der Bitcoin-Kurs am Sonntag stabil um die Marke von 95.100 US-Dollar notierte, sitzt das Unternehmen bei dieser jüngsten Tranche bereits auf Buchgewinnen. Diese Nachricht trifft auf eine Aktie, die sich zuletzt stark erholte: Auf 30-Tages-Sicht kletterte das Papier um über 27 Prozent, was den RSI-Indikator mit einem Wert von 84,2 jedoch tief in den überkauften Bereich getrieben hat.
Verwässerung alarmiert Analysten
Trotz der Kursgewinne mehren sich die warnenden Stimmen. Um die massiven Käufe zu finanzieren, setzt Strategy weiterhin auf die Ausgabe neuer Aktien („At-the-Market“-Offering). Diese Praxis führt zu einer Verwässerung der bestehenden Anteile, was mehrere Investmenthäuser zu Kurszielsenkungen veranlasste:
- TD Cowen reduzierte das Ziel von 500 auf 440 US-Dollar.
- Mizuho senkte den Ausblick von 484 auf 403 US-Dollar.
- Clear Street korrigierte das Ziel deutlich von 443 auf 268 US-Dollar nach unten.
Der Tenor ist eindeutig: Zwar sind die Analysten grundsätzlich optimistisch für den Basiswert Bitcoin, doch sie sehen die Effizienz der Strategie kritisch. Im Fokus steht dabei der „Bitcoin Yield“ – eine interne Kennzahl des Unternehmens zur Messung der Wertschöpfung pro Aktie –, der durch die massive Aktienausgabe unter Druck gerät.
Ausblick: Zahlen im Februar entscheiden
Der nächste richtungsweisende Termin steht bereits fest: Am 5. Februar 2026 veröffentlicht Strategy die Ergebnisse zum vierten Quartal. Das Management steht dann unter Zugzwang, die Bedenken bezüglich der Kapitalbeschaffung und des “Bitcoin Yield” auszuräumen. Kurzfristig bleibt die Entwicklung der Aktie jedoch davon abhängig, ob der Bitcoin die Unterstützung bei 95.000 US-Dollar verteidigen und den Angriff auf die 100.000-Dollar-Marke wieder aufnehmen kann.
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