Strategy Aktie: Stabilisierung
Strategy finanziert mit frischem Kapital und einer Vorzugsaktie den Zukauf von 3.015 Bitcoin. Trotz regulatorischem Rückenwind bleibt die Volatilität hoch und der Derivatemarkt vorsichtig.

- Kapitalerhöhung und Bitcoin-Zukauf von 204 Millionen US-Dollar
- Dividende der Vorzugsaktie zum siebten Mal erhöht
- Regulatorische Initiativen in den USA bieten Rückenwind
- Hohe implizite Volatilität signalisiert anhaltende Vorsicht
Nach monatelangem Gegenwind zeigt die Strategy-Aktie erste Anzeichen von Beruhigung. Der Auslöser: Das Unternehmen stockt seine Krypto-Reserven weiter auf – finanziert durch frisches Kapital und eine aktiv gesteuerte Vorzugsaktie. Doch wie stabil ist diese Ruhe, wenn der Derivatemarkt weiter auf Absicherung setzt?
Auch an der Börse spiegelt sich die Nervosität: Am Freitag schloss die Aktie bei 115,00 Euro und lag damit 4,52% im Minus.
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Frisches Geld, schnell in Bitcoin
Zwischen Ende Februar und den ersten Märztagen 2026 sammelte Strategy neues Kapital ein, um weitere digitale Assets zu kaufen. Über die Ausgabe von gut 1,73 Millionen Class-A-Aktien flossen netto rund 229,9 Millionen US-Dollar zu. Zusätzlich brachte der Verkauf einer „perpetual“ Vorzugsaktie weitere etwa 7,1 Millionen US-Dollar ein.
Das Geld blieb nicht lange auf dem Konto. Strategy kaufte weitere 3.015 Bitcoin für rund 204,1 Millionen US-Dollar – im Schnitt zu etwa 67.700 US-Dollar je Coin. Damit steigen die gesamten Bestände auf 720.737 Bitcoin. Die Botschaft ist klar: Die Akkumulationsstrategie läuft weiter, und Kapitalmaßnahmen sind der zentrale Hebel dafür.
Vorzugsaktie als Finanzierungswerkzeug
Damit die Vorzugsaktie für Investoren attraktiv bleibt und nahe ihres Nennwerts von 100 US-Dollar handelt, justiert Strategy die Dividende monatlich nach eigenem Ermessen. Für März 2026 wurde die annualisierte Dividendenrate von 11,25% (Februar) auf 11,50% angehoben. Es ist bereits die siebte Erhöhung in Folge, nachdem das Papier im Juli 2025 mit 9,00% gestartet war.
Auffällig: Zwischen dem 3. und 4. März lagen die täglichen Handelsvolumina dieser Vorzugsaktie jeweils über 198 Millionen US-Dollar. Das deutet auf eine starke Nutzung des „at-the-market“-Programms hin – also laufende Platzierungen in den Markt hinein, um Käufe wie den jüngsten Bitcoin-Zukauf zu finanzieren.
Rückenwind aus Washington – und Vorsicht im Optionsmarkt
Zusätzlichen Rückenwind liefert das US-Regulierungsumfeld. Aussagen aus der US-Exekutive gelten als unterstützend, während Gesetzesinitiativen wie der „Clarity Act“ und der „Genius Act“ vorankommen. Ziel ist mehr rechtliche Klarheit und eine sauberere Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen Behörden – ein Punkt, der institutionellen Investoren den Einstieg in digitale Assets erleichtern könnte.
Passend dazu nimmt auch das institutionelle Interesse an Strategy zu: Laut jüngsten Meldungen haben große Vermögensverwalter Positionen ausgebaut. Amundi erhöhte seinen Anteil sogar um mehr als 370%.
Trotzdem bleibt der Derivatemarkt wachsam. Die implizite Volatilität liegt weiterhin im oberen Viertel der Spanne der vergangenen zwölf Monate – der Markt rechnet also mit spürbaren Schwankungen. Gleichzeitig hat sich die Put-Call-Struktur so verschoben, dass die Nachfrage nach Abwärtsschutz zunimmt, obwohl das Put-to-Call-Verhältnis zuletzt bei 0,59 lag (gegenüber einem üblichen Niveau um 1,01). Unterm Strich: Stabilisierung ja – aber viele Marktteilnehmer sichern sich weiter aktiv ab.
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