Strategy Aktie: Zahlenlage analysiert
Strategy verfolgt mit historischem Bitcoin-Kaufprogramm das Ziel von einer Million Coins. Die Aktie zeigt nach starkem Kursrückgang erste Erholungssignale.

- Historisch hohe Bitcoin-Käufe seit Jahresbeginn
- Aktie nach starkem Verlust im Aufwärtstrend
- Analyst gibt Kaufempfehlung mit Kursziel
- Bitcoin-Umfeld zeigt erste Verbesserungen
Strategy kauft Bitcoin in einem Tempo, das selbst für das Unternehmen historisch ist. Rund 64.948 BTC hat der Konzern allein seit Jahresbeginn 2026 erworben — und damit bereits mehr als in vielen früheren Gesamtjahren. Das Ziel: eine Million Bitcoin, möglicherweise noch vor Ende des Jahres.
Die Rechnung hinter dem Ziel
Um die Millionen-Marke zu erreichen, müsste Strategy wöchentlich rund 6.158 BTC kaufen. Dieses Tempo hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten bereits mehrfach übertroffen. Der aktuelle Bestand liegt bei 738.731 BTC, erworben zu durchschnittlich 75.862 Dollar pro Coin — Gesamtkosten: 56,04 Milliarden Dollar.
Der jüngste Einzelkauf umfasste 17.994 Bitcoin für 1,28 Milliarden Dollar. Finanziert wird die Kaufstrategie zunehmend über bevorzugte Aktieninstrumente: Strategys hochverzinsliche STRC-Vorzugsaktien fungieren mittlerweile als zentrales Finanzierungsvehikel. Den Dividendensatz darauf hat das Unternehmen zuletzt auf 11,5 Prozent pro Jahr angehoben — die siebte Erhöhung seit Einführung des Produkts.
Tiefer Kursrückgang, erste Stabilisierung
Die Aktie hat seit ihrem Höchststand im Oktober 2025 mehr als 60 Prozent verloren — stärker als Bitcoin selbst, das im gleichen Zeitraum rund 45 Prozent einbüßte. Mit einem aktuellen Kurs von 122,20 Euro notiert das Papier weit unterhalb seines 200-Tage-Durchschnitts, zeigt aber kurzfristig Erholungsansätze: In den vergangenen 30 Tagen legte die Aktie knapp 15 Prozent zu.
B. Riley Securities-Analyst Fedor Shabalin initiierte die Abdeckung am 10. März mit einem Kaufvotum und einem Kursziel von 175 Dollar — ein Aufwärtspotenzial von über 25 Prozent gegenüber dem damaligen Kurs. Als Belastungsfaktor nennt Shabalin explizit den Bitcoin-Preisrückgang vom Allzeithoch.
Bitcoin-Umfeld hellt sich auf
Das Marktumfeld für Strategys Kernasset verbessert sich graduell. Bitcoin stieg in der vergangenen Woche um rund 8,5 Prozent und übertraf damit Technologieaktien, Gold und US-Aktien. US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im März bislang Nettozuflüsse von rund 1,3 Milliarden Dollar — was den ersten positiven Monat seit Oktober bedeuten würde.
Im vierten Quartal 2025 meldete Strategy einen Nettoverlust von 12,6 Milliarden Dollar, was maßgeblich auf neue Bilanzierungsregeln für digitale Vermögenswerte zurückzuführen ist. Das Management hat für die kommenden Jahre eine jährliche Bitcoin-Rendite von 5 bis 14 Prozent als Ziel ausgegeben und plant, jährlich 6 bis 10 Milliarden Dollar über digitale Kreditinstrumente einzusammeln. Ob diese Strategie den Aktienkurs langfristig trägt, hängt entscheidend davon ab, wo Bitcoin am Jahresende steht.
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