Ströer Aktie: Erholung von 29,60 auf 39 Euro
Ströer-Aktie steigt weiter, doch Analysten sehen den RSI im überkauften Bereich. Das Digitalgeschäft bleibt der zentrale Treiber der positiven Entwicklung.

- Aktie legt um 4,1 Prozent zu
- RSI signalisiert überkaufte Lage
- Digitalgeschäft wächst zweistellig
- Quartalszahlen im Mai erwartet
Ströer hat sich zum Wochenauftakt spürbar fester gezeigt. Die Aktie notierte am Montag bei 39,08 Euro und lag damit rund 4,1 Prozent über dem Stand von vor einer Woche. Nach dem Anstieg der vergangenen Wochen rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, ob der jüngste Lauf mehr ist als nur eine technische Erholung.
Chartbild bleibt freundlich
Der Titel liegt klar über den wichtigen Durchschnittslinien. Der Abstand zur 50-Tage-Linie beträgt gut 14 Prozent, zur 200-Tage-Linie knapp 6,7 Prozent. Das spricht für einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend. Kurzfristig ist die Lage aber überhitzt: Der RSI liegt bei 77,1 und damit auf einem Niveau, das oft auf eine starke Vorleistung der Käufer hindeutet.
Auch der Blick auf die letzten Monate zeigt den Dreh. Seit dem Tief Ende März bei 29,60 Euro hat sich der Kurs deutlich erholt. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von fast 12 Prozent. Auf Jahressicht bleibt die Aktie trotzdem klar im Minus.
Digitalgeschäft stützt die Story
Der Kursanstieg kommt nicht aus dem Nichts. Ströer baut den Konzern weiter in Richtung eines stärker datengetriebenen Plattformmodells um. Ein zentraler Baustein ist die eigene Technologieplattform Core, die Werbeausspielung stärker automatisieren soll.
Vor allem im Digital-Out-of-Home-Geschäft zahlt sich das aus. Mehr als 40 Prozent der Umsätze im Kernsegment OOH Media kommen bereits aus digitalen Formaten. Der Anteil der Außenwerbung am deutschen Gesamtwerbemarkt hat zudem die Marke von 10 Prozent überschritten. Auch das programmatische Geschäft wächst zweistellig.
Zahlen und Ausblick
Operativ hat Ströer im Geschäftsjahr 2025 geliefert. Der Konzernumsatz erreichte rund 2,08 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA lag bei 626 Millionen Euro. Das gibt der Aktie eine fundamentale Stütze, auch wenn das Umfeld für Werbeunternehmen weiter anspruchsvoll bleibt.
Im Mai sollen die Zahlen für das erste Quartal 2026 kommen. Der Markt will dann vor allem sehen, ob das prognostizierte organische Wachstum im Kerngeschäft trägt. Für den Kurs bleibt die Zone um 39 Euro wichtig. Gelingt dort ein stabiler Ausbruch, rückt aus charttechnischer Sicht die Marke von 45 Euro in Reichweite.
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