Ströer Media: Abgerechnet wird zum Schluss

Der bisherige Jahresverlauf fällt für die Aktie von Ströer Media wenig erfreulich aus. Wenn man insgesamt zwei Zwischenrallyes ausklammert, hat die Aktie bis jetzt seit Jahresanfang rund 25 % Wert eingebüßt.

Dabei lasteten zuletzt einerseits ein schwacher Quartalsausweis auf dem Wert, andererseits eine Affäre um Click-Sammlungen einer Ströer-Tochter auf Facebook.

Boden gefunden?

Immerhin: In den vergangenen Wochen scheint sich so etwas wie ein Boden ausgebildet zu haben, der bei rund 49 Euro liegt. Von dieser Basis aus versuchte Ströer auch schon zweimal den Ausbruch nach oben, was allerdings jedes Mal misslang. Was auch nicht wirklich wundert, da bei diesen Versuchen auch die Umsatzvolumen nicht sonderlich mitmachten.

Schafft Ströer einen Jahres-Endspurt?

Die Frage liegt auf dem Tisch: Gibt es vielleicht doch noch die Chance auf ein kleines Happy End zum Jahreswechsel? Geht es nach der letzten Analyse der Nord LB, die mit dem Wechsel von Ströer in den SDAX ihr Coverage beendet hat, könnte dem Unternehmen durchaus eine deutliche Ergebnisverbesserung im zweiten Halbjahr gelingen. Erste Anzeichen muss dafür natürlich die Bilanzvorlage zum dritten Quartal liefern. Dann wäre es sicherlich auch möglich, dass die Aktie kurzfristig wieder einen Bereich zwischen 54 und 56 Euro als erstes anpeilen könnte.

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