Stryker: 375 Millionen durch Cyber-Ausfall
Trotz eines Cyberangriffs mit 375 Mio. Dollar Umsatzausfall hält Stryker an den Jahreszielen fest. Der Mako-Roboter verzeichnet Rekordinstallationen.

- Produktionsstillstand durch Hackerangriff
- Umsatzausfall von 375 Millionen Dollar
- Rekordverkäufe bei OP-Roboter Mako
- Aktie verliert seit Jahresbeginn 15 Prozent
Ein Hackerangriff bremste den Medizintechnik-Konzern Stryker Ende des ersten Quartals massiv aus. Drei Wochen lang standen die Produktionsbänder weltweit still. Dennoch hält das Management an seinen finanziellen Zielen für das Gesamtjahr fest.
Der Vorfall hinterließ tiefe Spuren in den Büchern. Rund 375 Millionen Dollar an Umsatz fielen aus oder verschoben sich in die Zukunft. Mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,60 Dollar verfehlte Stryker die Erwartungen der Analysten deutlich.
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Rekord bei OP-Robotern
Seit Anfang April laufen die Anlagen wieder unter Volllast. Indes meldet die Sparte für Roboter-assistierte Chirurgie einen Erfolg. Das System Mako verzeichnete im ersten Quartal so viele Installationen wie nie zuvor. Das unterstreicht die weiterhin hohe Nachfrage nach orthopädischer Technologie.
Stryker treibt die Expansion parallel dazu voran. Das Unternehmen gründete die neue Geschäftseinheit „Ortho Tech“. Hinzu kommt die geplante Übernahme von Amplitude Vascular Systems, die im zweiten Quartal abgeschlossen sein soll.
Kurs unter Druck
CEO Kevin Lobo rechnet damit, die Rückstände im Jahresverlauf aufzuholen. Das Ziel für den Jahresumsatz bleibt bei 27,3 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn soll am Ende des Jahres rund 15,17 Dollar je Aktie erreichen.
An der Börse sorgten die Nachrichten für Ernüchterung. Die Aktie notiert derzeit bei 252,50 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 15 Prozent an Wert. Damit bewegt sich der Kurs nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief.
Analysten reagierten prompt auf die operativen Schwierigkeiten. Truist Securities senkte das Kursziel von 380 auf 330 Dollar. Die Experten behalten ihre neutrale Einstufung bei, bis die Lieferfähigkeit des Konzerns vollständig gesichert ist.
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