Subaru Aktie: 26 Milliarden Yen Verlust im Q4

Subaru verschiebt die eigene E-Auto-Produktion und reduziert Investitionen nach einem operativen Quartalsverlust von 26 Milliarden Yen.

Die Kernpunkte:
  • Operativer Quartalsverlust von 26 Milliarden Yen
  • Eigene E-Auto-Produktion wird verschoben
  • Aktienkurs fällt um fast zehn Prozent
  • Dividendenerhöhung und Aktienrückkauf geplant

Subaru tritt bei der Elektromobilität überraschend auf die Bremse. Nach einem enttäuschenden Schlussquartal korrigiert der japanische Autobauer seine langfristige Strategie. Massive Kostensteigerungen und geopolitische Hürden zwingen das Management zum Umdenken.

Im vierten Quartal des im März geendeten Geschäftsjahres verbuchte das Unternehmen einen operativen Verlust von 26 Milliarden Yen. Damit verfehlte Subaru die Markterwartungen deutlich. Auf Jahressicht brach das operative Ergebnis um 90 Prozent auf rund 40 Milliarden Yen ein.

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Anleger reagierten am Montag nervös auf die Zahlen. Die Aktie verlor zeitweise fast zehn Prozent an Wert und notiert aktuell bei 12,80 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust damit auf über 31 Prozent.

Hohe Belastungen durch US-Zölle

Drei Faktoren belasteten das Ergebnis massiv. Neben gestiegenen Materialkosten drückten vor allem US-Zölle auf die Bilanz, die das Jahresergebnis mit fast 227 Milliarden Yen belasteten. Parallel dazu verbuchte der Konzern Abschreibungen auf E-Auto-Vermögenswerte in Milliardenhöhe.

CEO Atsushi Osaki zieht nun strategische Konsequenzen. Die geplante eigene Produktion von Elektrofahrzeugen im Werk Oizumi wird verschoben. Subaru will die Ressourcen für die Entwicklung batterieelektrischer Fahrzeuge spürbar reduzieren und die Marktakzeptanz zunächst genauer beobachten.

Fokus auf Kooperation und Rückkäufe

Die Zusammenarbeit mit Toyota bleibt von diesem Kurswechsel weitgehend unberührt. Die gemeinsame Produktion von Modellen wie dem Solterra soll fortgesetzt werden. Um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, schlägt das Management eine höhere Dividende von 115,50 Yen je Aktie vor.

Flankiert wird diese Maßnahme durch ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 150 Milliarden Yen. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Subaru eine Erholung an. Das Ziel liegt bei einem operativen Gewinn von 150 Milliarden Yen, wobei die Produktion um knapp fünf Prozent auf 940.000 Einheiten steigen soll.

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