Südzucker nach 9-Monats-Zahlen mit höherer Prognose

Der Zuckerproduzent Südzucker AG hat seine Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017 vorgelegt. Dabei konnte das Unternehmen vor allem beim operativen Ergebnis eine deutliche Besserung ausweisen. Entsprechend ist man auch für das Gesamtjahr nun optimistischer und hat die Prognose für das operative Ergebnis angehoben.

Für den nun vorgelegten Berichtszeitraum bis Ende November präsentierte Südzucker eine Verbesserung auf Basis des operativen Ergebnisses von zuvor 198 Millionen Euro auf 327 Millionen Euro. Damit konnte man die vorhergehenden Analystenschätzungen, die bei 307 Millionen Euro im Konsens lagen, deutlich übertreffen. Die operative Marge verbesserte sich kräftig um 2,7 Prozentpunkte auf nun 6,7 %.

Zucker-Geschäft wieder profitabel

Unter dem Strich konnte Südzucker damit einen Nettogewinn von 182 Millionen Euro ausweisen. Auch hier übertraf man die Analystenschätzungen, die bei nur 162 Millionen Euro gelegen hatten. Das Ergebnis war insofern besonders bemerkenswert, weil der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten leicht auf 4,91 Milliarden Euro zurückgegangen war und damit die Marktprognosen verfehlte.

Schlüssel des positiven Berichtes war das Kerngeschäft Zucker. Hier schaffte es das Unternehmen, einen Verlust von 39 Millionen Euro aus dem Vorjahr in einen operativen Gewinn von 77 Millionen Euro zu drehen. Da Südzucker schätzt, dass die positive Entwicklung grundsätzlich anhalten sollte, hat man nun auch die Prognose für das Gesamtjahr angehoben.

Südzucker peilt hohen zweistelligen Ergebniszuwachs an

Während die Umsatzschätzung mit rund 6,4 Milliarden Euro bis 6,6 Milliarden Euro beibehalten wurde, geht das Unternehmen nun von einem operativen Ergebnis zwischen 380 Millionen Euro und 410 Millionen Euro aus. Die bisherige Schätzung lag zwischen 340 Millionen Euro und 390 Millionen Euro. Würde Südzucker hier den oberen Rand der neuen Prognose treffen, würde man gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs im operativen Ergebnis von rund 70 % (Vorjahr: 241 Millionen Euro) erwirtschaften können.

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