Süss MicroTec Aktie: Analysten-Hammer!

Mehrere Analystenhäuser bekräftigen ihre positiven Einschätzungen zu Süss MicroTec nach dem Capital Markets Day und sehen erhebliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.

Die Kernpunkte:
  • Warburg Research setzt Kursziel bei 58 Euro
  • Strategie 2030 mit ambitionierten Wachstumszielen
  • Umsatzsteigerung auf 750-900 Millionen Euro geplant
  • EBIT-Marge soll auf über 20 Prozent steigen

Nach Wochen der Talfahrt und einer schmerzhaften Gewinnwarnung meldet sich der TecDAX-Titel eindrucksvoll zurück. Während die gemischten Q3-Zahlen zuletzt noch für Katerstimmung sorgten, blicken Experten nun plötzlich euphorisch in die Zukunft. Haben Anleger das Schlimmste überstanden, oder ist die aktuelle Erholung nur ein kurzes Aufbäumen vor dem nächsten Rutsch?

Kurspotenzial bis zu 70 Prozent?

Verantwortlich für den Stimmungsumschwung zum Wochenausklang waren nicht etwa neue operative Erfolgsmeldungen, sondern ein kollektiver Vertrauensbeweis der Finanzprofis. Mehrere renommierte Analystenhäuser haben ihre Einschätzungen nach dem jüngsten Capital Markets Day bekräftigt – und die Kursziele liegen teils massiv über dem aktuellen Niveau.

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Besonders optimistisch zeigt sich Warburg Research mit einem Ziel von 58,00 Euro. Auch Jefferies (42,00 Euro) und die Deutsche Bank (40,00 Euro) sehen erheblichen Spielraum nach oben. Diese geballte Bestätigung der “Sell-Side” sorgte am Freitag dafür, dass institutionelle Investoren wieder zugriffen und die Aktie an die Spitze des TecDAX trieben. Der Markt scheint bereit, die kurzfristigen Probleme auszublenden.

Strategie 2030 verdrängt Q3-Frust

Der Fokus verschiebt sich spürbar: Weg von der verfehlten Gewinnprognose für das abgelaufene Quartal, hin zur langfristigen Vision. Das Management hat mit der “Strategie 2030” einen Plan vorgelegt, der die Fantasie der Anleger neu entfacht hat. Die kurzfristige Margenschwäche wird zugunsten einer aggressiven Wachstumsstory im Bereich Advanced Packaging ignoriert.

Die ambitionierten Kernziele des Managements lauten:

  • Umsatzexplosion: Steigerung auf 750 bis 900 Millionen Euro bis 2030.
  • Profitabilität: Anhebung der EBIT-Marge auf satte 20 bis 22 Prozent.
  • Wachstumstempo: Ein durchschnittliches jährliches Wachstum (CAGR) von 9 bis 13 Prozent.

Diese Perspektive wirkt wie ein “Reset-Knopf” für den Aktienkurs. Die Tatsache, dass das Ergebnis je Aktie im letzten Quartal die Erwartungen verfehlte, spielt angesichts dieser langfristigen Verheißungen aktuell nur eine untergeordnete Rolle.

Kampf um die 200-Tage-Linie

Die charttechnische Situation bleibt trotz der jüngsten Euphorie angespannt, bietet aber Chancen für eine Bodenbildung. Mit einem Schlusskurs von 34,08 Euro am Freitag konnte sich das Papier um 4,22 Prozent verteuern.

Besonders interessant für technisch orientierte Anleger: Der RSI von 28,2 signalisiert eine stark überverkaufte Marktlage, was die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Gegenbewegung statistisch erhöht. Dennoch haben Anleger seit Jahresanfang einen Verlust von über 31 Prozent zu verkraften.

Die entscheidende Hürde liegt nun unmittelbar voraus: Der 200-Tage-Durchschnitt bei 34,80 Euro wirkt als massiver Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke wäre das Signal, auf das viele Trader warten, um eine langfristige Trendwende auszurufen. Bis zu den vorläufigen Jahreszahlen im Januar dürfte der Kurs jedoch weiterhin stark an der allgemeinen Stimmung im Halbleitersektor hängen. Kann die Wachstumsfantasie den Kurs über diesen entscheidenden Widerstand hieven?

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