Sunrise: Chart-Ausbruch bringt neue Perspektiven

Am Schweizer Telekommunikationsmarkt ergeben sich derzeit einige spannende Entwicklungen. Die Nummer 2 auf dem Schweizer Telekommarkt Sunrise hat bei der Vorlage des Jahresberichtes erwartungsgemäß einen Umsatzrückgang und einen Nettoverlust ausweisen müssen.

© Sunrise
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Was damit erklärt wurde, dass es im Umsatzmix anhaltende Veränderungen, besonders strukturelle Veränderungen im Prepaid-Bereich und bei Roaming gegeben hat, die auch in diesem Jahr, wenngleich in abgeschwächter Form wirken dürften. Da der Umsatz um 4,8% zurückging, wurde es im Markt aber als Erfolg gewertet, dass das operative Ergebnis (EBITDA) nur um 1,8% niedriger ausfiel und entsprechend die Marge zunahm.

Sunrise auch als Dividendenpapier interessant

Da Sunrise ohne Einrechnung von Sonderfaktoren am Ende sogar doch einen Gewinn von 45 Mio. Franken ausgewiesen hätte, sollen die Aktionäre nun eine Dividende von 3 Franken je Aktie bekommen, was eine stattliche Rendite von 4,5% ist.

Doch es gab noch einen Paukenschlag. Denn überraschend wechselt die Führungsspitze im Konzern. Sowohl Vorstandschef als auch Verwaltungsrats-Vorsitzender werden neu besetzt, wobei der neue CEO Olaf Swantee auf Erfahrungen bei Orange und in Großbritannien beim Mobilfunkanbieter EE verweisen kann.

Am Markt werden sowohl die Zahlen als auch der Wechsel in der Führungsspitze kräftig honoriert. Der Aktie gelang damit der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend-Kanal zwischen 56 und 63 Franken. Hier dürfte ein Engagement, auch unter dem Aspekt der neuesten Entwicklungen, interessant sein. Was ein deutscher Mobilfunkanbieter damit zu tun hat, lesen Sie hier.

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