Super Copper Aktie: Exploration auf Castilla-Projekt startet

Super Copper beginnt moderne Erkundung auf Castilla, während die Aktie auf ein 52-Wochen-Tief zusteuert.

Die Kernpunkte:
  • Aktie fällt auf 0,32 Euro
  • Drohnen- und Satellitenvermessung gestartet
  • Oberflächenproben zeigen hohe Kupferwerte
  • Exploration vollständig finanziert

Der Explorations-Turbo ist gezündet – doch die Aktie von Super Copper gerät immer stärker unter Druck. Während das kanadische Junior-Unternehmen auf seinem Kupfer-Gold-Projekt Castilla in Chile moderne Erkundungstechnik in die Wüste schickt, hat der Börsenwert in den vergangenen Tagen dramatisch nachgegeben. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 26 Prozent, am Donnerstag fiel der Kurs auf 0,32 Euro – nur zwei Cent vom 52-Wochen-Tief entfernt.

Das 7.200 Hektar große Areal im Norden Chiles ist für Super Copper die strategische Hoffnung. Bisher wurde Castilla nie durch Bohrungen getestet – eine Seltenheit in einer der produktivsten Kupferregionen der Welt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Super Copper?

Moderne Technik für präzise Ziele

Der aktuelle Feldarbeitsschub kombiniert gleich mehrere Verfahren. Eine Drohne überfliegt das Gebiet für eine magnetische Vermessung. Parallel dazu wertet das Unternehmen hyperspektrale Satellitenbilder von WorldView-3 aus. Die Auflösung erlaubt es, bis zu zwölf verschiedene Alterationsminerale auf zwei Meter genau zu identifizieren.

Ziel der Datenfusion: magnetische Anomalien und geochemische Signaturen übereinanderlegen, um verborgene Kupfer-Gold-Zentren im sogenannten IOCG-Stil (Iron-Oxide-Copper-Gold) zu orten.

Die geologische Prognose ist vielversprechend. Oberflächenproben lieferten Spitzenwerte von 17,7 Prozent Kupfer und 53,8 Gramm Gold pro Tonne. Dazu kommen Eisenwerte von über 50 Prozent – ein starkes Indiz für ein großflächiges IOCG-System. Das gesamte Projekt liegt im Atacama-Verwerfungssystem, das bereits produzierende Minen wie Manto Negro beherbergt.

Finanziert und erprobt

Die Exploration folgt dem gleichen Protokoll, das Super Copper bereits beim Schwesterprojekt Cordillera Cobre angewandt hat. Dort entstand ein 800 Meter langer Bohrzielkorridor. Die laufenden Arbeiten auf Castilla sind durch eine kapitalerhöhung im ersten Quartal in Höhe von rund 9,75 Millionen CAD vollständig gedeckt.

Nach Abschluss der aktuellen Messreihen plant das Management, gezielte Boden-IP-Messungen (induzierte Polarisation) durchzuführen, um Sulfidmineralisierung in der Tiefe nachzuweisen. Die magnetische Feldarbeit ist auf etwa acht Tage veranschlagt, danach folgt die Datenauswertung.

Für den weiteren Kursverlauf dürften vor allem zwei Fragen entscheidend sein: ob die integrierten Daten tatsächlich bohrwürdige Strukturen offenbaren – und ob der Kapitalmarkt dem Management die Geduld für diesen mehrstufigen Prozess einräumt. Die Antworten könnten in den kommenden Wochen mit den ersten Bohrzielen auf Castilla kommen.

Super Copper-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Super Copper-Analyse vom 28. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Super Copper-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Super Copper-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Super Copper: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Super Copper