Super Micro Computer Aktie: 1.152 Rubin-GPUs pro Blueprint
Super Micro Computer präsentiert auf der Computex neue Server für Nvidia und Intel. Die Aktie reagiert positiv auf die Expansionsstrategie.

- Neue Server-Plattformen für KI-Fabriken
- Unterstützung für Nvidias Vera-Rubin-Architektur
- Flüssigkühlung für Hochleistungssysteme
- Partnerschaft mit Cloud-Anbieter Verda
Super Micro Computer rüstet für die Ära der massiven KI-Fabriken auf. Kurz vor der Computex 2026 in Taipeh präsentiert der Hardware-Spezialist neue Server-Plattformen und Kühlsysteme. Das Ziel ist die Skalierung bis in den Gigawatt-Bereich.
Allianz mit Nvidia und Intel
Im Zentrum stehen Lösungen für Nvidias kommende Vera-Rubin-Plattform. Die neuen Systeme unterstützen Architekturen von fünf Megawatt bis zu einem Gigawatt. Ein einzelner Blueprint umfasst dabei 1.152 Rubin-Grafikprozessoren.
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Hinzu kommen 331 Terabyte HBM4-Speicher. Um diese enorme Hitze zu bändigen, setzt das Unternehmen auf die DLC-2-Flüssigkühlung. Die Auslieferung dieser Hochleistungssysteme soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen.
Parallel dazu bringt Super Micro zwölf neue Plattformen für die Intel-Xeon-6+-Prozessoren auf den Markt. Diese Server richten sich an Cloud-Anbieter und Unternehmen, die auf Effizienz achten. Die Core-Anzahl verdoppelt sich im Vergleich zur Vorgängergeneration.
Die neuen Intel-Chips bieten 17 Prozent mehr Rechenleistung pro Taktzyklus. An der Börse kam die Expansionsstrategie zuletzt gut an. Die Aktie legte Ende vergangener Woche zweistellig zu.
Neue Partnerschaften und Compliance
Ein neuer Pakt mit dem europäischen Cloud-Anbieter Verda stützt diesen Trend. Verda setzt künftig auf die flüssiggekühlten Systeme des Konzerns.
Parallel dazu verschärft das Management die Kontrollen für Export-Compliance. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass Hardware nicht gegen internationale Handelsregeln verstößt.
Die Präsenz auf der Computex dürfte weitere Details zur Integrationsstrategie liefern. Konkret wird es im zweiten Halbjahr 2026, wenn die ersten Rubin-Systeme an Kunden gehen.
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