Surge Battery Metals Aktie: Studie wertet Nevada North auf

Die Machbarkeitsstudie nennt 23,6 Prozent internen Zinsfuß und skizziert einen zweiphasigen Ausbau mit Produktionsstart ab 2031.

Die Kernpunkte:
  • Projektbarwert nach Steuern: 9,81 Milliarden US-Dollar
  • Erste Produktion für 2031 angestrebt
  • Surge hält 67,5 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen
  • Spitzenkapazität von rund 111.400 Tonnen geplant

Surge Battery Metals hat die Ergebnisse einer vorläufigen Machbarkeitsstudie für das Lithiumprojekt Nevada North in Elko County veröffentlicht. Die Untersuchung bescheinigt dem Vorhaben einen Barwert nach Steuern von 9,81 Milliarden US-Dollar bei einem Diskontsatz von acht Prozent. Zudem weist das Vorhaben einen internen Zinsfuß von 23,6 Prozent auf.

Die Wirtschaftlichkeitsrechnung bezieht sich auf das Gesamtprojekt und berücksichtigt eine Amortisationszeit von 4,2 Jahren. Im Vergleich zur vorangegangenen vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung aus dem Jahr 2025 meldete Surge Battery Metals gesunkene Betriebskosten, eine verbesserte Ausbeute sowie reduzierte Anfangsinvestitionen für den ersten Entwicklungsabschnitt.

Zweistufiger Ausbau und Reserveangaben

Die Planung sieht eine Minenlaufzeit von 42 Jahren vor, die in zwei aufeinanderfolgende Phasen unterteilt ist. Für den Aufbau der ersten Phase veranschlagt die Studie ein Anfangskapital von 2,77 Milliarden US-Dollar. Die Betriebskosten sollen über die Gesamtdauer im Schnitt 4.719 US-Dollar je Tonne Lithiumcarbonat betragen.

In diesem ersten Abschnitt liegt die avisierte Kapazität bei rund 55.900 Tonnen pro Jahr. Durch einen späteren Ausbau mit Investitionen von 2,35 Milliarden US-Dollar soll die Spitzenproduktion auf etwa 111.400 Tonnen jährlich klettern. Über die gesamte Betriebsdauer ergibt sich daraus eine durchschnittliche Förderung von rund 92.250 Tonnen pro Jahr.

Grundlage dieser Produktionsziele ist eine nachgewiesene Reserve von 218,3 Millionen Tonnen Erz mit einem Gehalt von 3.928 ppm Lithium. Dies entspricht insgesamt 4,56 Millionen Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent bei einer kalkulierten Gewinnungsrate von 84,9 Prozent.

Gemeinschaftsunternehmen und Zeitplan bis zum Produktionsstart

Das Vorkommen wird im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens erschlossen. Surge Battery Metals kontrolliert daran einen Anteil von 67,5 Prozent, während die restlichen 32,5 Prozent von Evolution Mining gehalten werden. Die Bewertung des Barwerts gilt folglich für das gesamte Vorhaben und steht dem Unternehmen nicht alleine zu.

Bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme vergehen nach den aktuellen Planungen noch mehrere Jahre. Das Konsortium strebt die erste kommerzielle Produktion für die zweite Jahreshälfte 2031 an. Ein vollständiger technischer Bericht zur Studie soll innerhalb von 45 Tagen nach der Erstveröffentlichung vorgelegt werden.

An der Börse notierte das Papier von Surge Battery Metals zum Handelsschluss am Freitag bei 0,4585 Euro. Damit weist das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 148,93 Millionen Euro auf und liegt 35 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Für die Weiterentwicklung des Vorhabens bleibt die gesicherte Projektfinanzierung der milliardenschweren Bauphasen ein wesentlicher Faktor.

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