Swiss Re Aktie: Expansion im Kreditgeschäft
Der Rückversicherer Swiss Re stärkt sein Erstversicherungsgeschäft durch den Zukauf des globalen Handelskredit- und Kautionsportfolios der australischen QBE Insurance Group.

- Übernahme des globalen QBE-Kreditversicherungsgeschäfts
- Portfolio erzielt rund 200 Millionen US-Dollar Umsatz
- Abschluss unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen
- Ergebnispräsentation für 2025 Ende Februar
Swiss Re baut seine Position im gewerblichen Erstversicherungsgeschäft gezielt aus. Der Rückversicherer übernimmt das globale Geschäft für Handelskredite und Kautionsversicherungen der australischen QBE Insurance Group. Die vertragliche Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung.
Mit der Akquisition stärkt Swiss Re Corporate Solutions seine Marktstellung in einer hochspezialisierten Nische. Das übernommene Portfolio erwirtschaftet derzeit rund 200 Millionen US-Dollar Jahresumsatz und konzentriert sich auf Australien, Neuseeland und Großbritannien. Der globale Markt für Handelskredit- und Kautionsversicherungen weist ein jährliches Prämienvolumen von etwa 19 Milliarden US-Dollar auf.
Strategischer Fokus geschärft
Ivan Gonzalez, CEO von Swiss Re Corporate Solutions, wertet den Zukauf als wichtigen Meilenstein für das Unternehmen. Für QBE bedeutet die Veräußerung eine Schärfung des strategischen Fokus und ermöglicht eine Neuzuweisung von Kapital. Der Kaufpreis wurde nicht offengelegt. Der Abschluss wird nach Erhalt aller behördlichen Genehmigungen in den kommenden Monaten erwartet.
Parallel zur Expansion ordnet Swiss Re sein Risikomanagement neu. Anne Lohbeck übernimmt ab 1. Mai 2026 die Position als Chief Risk Officer für das Segment Property & Casualty Reinsurance. Sie wird direkt an Group Chief Risk Officer Bernhard Kaufmann berichten.
Jahresergebnisse im Blick
Am 27. Februar präsentiert Swiss Re die vollständigen Jahresergebnisse für 2025. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei besonders auf das Segment Life & Health, das nach einer im Februar kommunizierten Gewinnwarnung sein Jahresziel von 1,6 Milliarden US-Dollar voraussichtlich verfehlen wird. Die finale Profitabilitätsentwicklung im vierten Quartal dürfte damit zum zentralen Thema für Investoren werden.
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