Symrise: 0,4 Prozent organisch besser als erwartet

Symrise übertrifmt Erwartungen mit nahezu stabilem organischen Umsatz im ersten Quartal. Analysten zeigen sich erleichtert, die Aktie legt zu.

Die Kernpunkte:
  • Organischer Umsatz nur leicht rückläufig
  • Aktie springt auf knapp 76 Euro
  • Lebensmittelsparte wächst, Duftstoffe schwächeln
  • Konzern bestätigt Jahresprognose

Nach den mehrfachen Prognoseanpassungen des vergangenen Jahres rechneten Analysten mit einem schwachen Jahresauftakt für Symrise. Die Realität liefert nun ein anderes Bild. Der Duft- und Aromenhersteller meldet für das erste Quartal eine erstaunlich stabile Umsatzentwicklung. Am Markt sorgt das für spürbare Erleichterung.

Der berichtete Konzernumsatz sank zwar nominal auf rund 1,25 Milliarden Euro. Ein negativer Währungseffekt, vor allem durch den schwachen US-Dollar, drückte das Ergebnis. Viel wichtiger für die Bewertung ist indes das organische Geschäft. Hier verzeichnete der Konzern lediglich ein marginales Minus von 0,4 Prozent.

Das übertrifft die Erwartungen deutlich. Im Vorfeld hatten Analysten mit einem organischen Rückgang von bis zu 1,6 Prozent gerechnet. Die Aktie quittierte die Zahlen prompt mit einem Kurssprung auf knapp 76 Euro.

Damit baut das Papier das Jahresplus auf über elf Prozent aus. Auf Sicht von zwölf Monaten müssen Investoren allerdings noch einen Verlust von rund einem Viertel verkraften.

Zweigeteiltes Bild in den Segmenten

Ein genauerer Blick auf die Sparten zeigt eine stark unterschiedliche Dynamik:

  • Taste, Nutrition & Health: Die Lebensmittel- und Tiernahrungssparte wuchs organisch um 1,7 Prozent. Der Umsatz stieg auf 749 Millionen Euro, gestützt durch eine solide Nachfrage bei Naturals und einer Stabilisierung im Bereich Pet Food.
  • Scent & Care: Das Duftstoff-Segment schrumpfte organisch um 3,4 Prozent. Ein zweistelliger Umsatzrückgang bei UV-Filtern nach einem starken Vorjahr belastete das Ergebnis spürbar.

Führende Investmentbanken wie Jefferies und Goldman Sachs werten den Jahresstart positiv. Experten heben hervor, dass sich die Lagerbestände in der Lieferkette allmählich normalisieren. Parallel dazu treibt das Management das Effizienzprogramm „ONE SYM“ voran. Gezielte Preisanpassungen sollen Spielraum für Reinvestitionen schaffen.

Ausblick bleibt stabil

Für das laufende Jahr hält der Vorstand an seiner Marschroute fest. Symrise peilt weiterhin ein organisches Umsatzwachstum zwischen zwei und vier Prozent an. Die bereinigte operative Marge soll einen Wert von über 21 Prozent erreichen.

Im Mai rückt nun die anstehende Hauptversammlung in den Fokus. Dort steht unter anderem der Dividendenvorschlag von 1,25 Euro je Aktie zur Abstimmung. Technisch betrachtet bietet das aktuelle Niveau eine interessante Ausgangslage: Mit einem RSI von 24 gilt die Aktie trotz der jüngsten Erholung auf Sicht von 14 Tagen als überverkauft.

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