Symrise weiter auf Erfolgskurs, Aktie auf Talfahrt

Der Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen Symrise konnte das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich abschließen. Besonders in den Schwellenländern baute Symrise seine Marktposition aus und erzielte in diesen Märkten 46% der Gesamterlöse.

© Symrise
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Der Umsatz stieg um 23% auf 2,60 Mrd. Euro. Auch beim EBITDA gelang Symrise ein Anstieg um 23% auf 572,2 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge erreichte nach 21,9% im Vorjahr aktuell 22%.

Auch beim operativen Cashflow verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg auf 375,2 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr 343,2 Mio. Euro erzielt wurden. Die Eigenkapitalquote stieg von 35,8% per Ende 2014 auf 38%.

Marktbedingungen bleiben schwierig

Symrise sieht sich auch im laufenden Geschäftsjahr einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gegenüber, hat jedoch klare Ziele. So will der Konzern schneller wachsen als der Markt. Zugleich wurden die mittelfristigen Ziele bestätigt. Bis zum Jahr 2020 sollen ein jährliches Umsatzwachstum von 5 bis 7% und eine EBITDA-Marge von 19 bis 22% erreicht werden.

Symrise enttäuscht nicht nur Analysten

Mit den Ergebnissen lag Symrise unter den Erwartungen der Analysten. Das trifft auch für die Höhe der geplanten Dividendenzahlung zu. Hier will der Konzern eine Erhöhung von 0,80 Euro je Aktie vorschlagen. Unter Zugrundelegung des aktuellen Kurses entspräche dies einer Rendite von 1,46%. Im Vorjahr wurden 0,75 Euro je Aktie gezahlt. Analysten hatten jedoch mit einer Dividende von 0,93 Euro je Aktie und darüber gerechnet.

160308 Symrise

Diese Enttäuschung scheint auch im Markt vordergründig zu sein. In der Folge verloren die Papiere heute bereits um mehr als 4,5% und bringen die Aktie damit dem Widerstand bei 54,00 Euro deutlich näher.

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