T1 Energy Aktie: Roth Capital bestätigt 10-Dollar-Ziel

Trotz Shortseller-Attacke und Kursschwankungen bekräftigen Analysten von Roth Capital ihre Kaufempfehlung für T1 Energy.

Die Kernpunkte:
  • Roth Capital bestätigt Kaufempfehlung
  • Rekordgewinn von 3,9 Millionen Dollar
  • Hedgefonds stockt um 10 Mio. Aktien auf
  • Solarfabrik G2_Austin im Bau

Erst Shortseller-Angriff, dann Kurssprung um 40 Prozent in sieben Tagen – und am Freitag ein minütiger Rückfall. T1 Energy durchlebt eine Woche der Extreme. Die Aktie schloss am Freitag bei 6,85 Euro, ein Minus von 8,67 Prozent zum Vortag. Auf Wochensicht steht dennoch ein Plus von über 40 Prozent.

Die volatile Bewegung hat einen klaren Auslöser: eine öffentliche Auseinandersetzung zwischen Shortsellern und Analysten.

Roth Capital hält dagegen

Am 19. Mai veröffentlichte das Researchhaus Roth Capital ein klares Statement. Analyst Philip Shen bekräftigte die Kaufempfehlung für T1 Energy und bestätigte das Kursziel von 10 Dollar. Der Zeitpunkt war kein Zufall – zuvor hatte Fuzzy Panda Research in einem Short-Report schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben.

Roth Capital wies die Vorwürfe als irreführend zurück. Besonders die Zweifel an der Einhaltung der FEOC-Regularien (Foreign Entity of Concern) seien unbegründet. Die Analysten bestätigten: T1 Energy hält die Auflagen ein, die Lizenzvereinbarung mit Evervolt ist rechtssicher. Der Markt reagierte prompt – die Aktie schoss um 26 Prozent nach oben.

Rekordquartal und institutionelles Vertrauen

Die Fundamentaldaten geben den Optimisten recht. Am 12. Mai legte T1 Energy die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Der Nettogewinn erreichte mit 3,9 Millionen Dollar einen Rekordwert. Das bereinigte EBITDA stieg auf 9,1 Millionen Dollar, der Umsatz lag bei 160 Millionen Dollar.

Dazu passt das wachsende Interesse großer Investoren. Ein Hedgefonds stockte kürzlich um 10 Millionen Aktien auf – ein Paket, das den Kurs damals um 23 Prozent steigen ließ. Parallel dazu platzierte das Unternehmen eine Wandelanleihe über 160 Millionen Dollar, offenbar um die Finanzierungsflexibilität zu erhöhen.

Produktion auf Kurs

Der Ausblick des Managements bleibt ambitioniert. Der Bau der 2,1-GW-Solarzellenfabrik G2_Austin läuft planmäßig. Der Produktionsstart ist für das vierte Quartal 2026 anvisiert. Die bestehende Modulfabrik G1_Dallas soll 2026 zwischen 3,1 und 4,2 GW produzieren – das eigene Umsatz- und Produktionsziel steht.

Rohstoffseitig sicherten langfristige Lieferverträge mit Hemlock Semiconductor und Corning die Versorgung ab.

Ausblick: Charttechnik und kurze Woche

Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Memorial Day geschlossen. Wenn am Dienstag der Handel wieder anläuft, richten sich die Blicke auf die Marke von rund 6,80 Euro – im nachbörslichen US-Handel notierte die Aktie leicht unter dem Freitagsschluss. Das Handelsvolumen vom 21. Mai mit rund 79 Millionen Aktien lag 282 Prozent über dem Dreimonatsschnitt.

Die Frage, ob der Shortseller-Report nachhaltig Schaden angerichtet hat oder die Analysten mit ihrem 10-Dollar-Kursziel recht behalten, wird die kommenden Handelstage prägen.

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