Take-Two Aktie: 28 von 29 Analysten kaufen

Vor dem Vorbestellungsstart von GTA VI am 25. Juni empfehlen 28 von 29 Analysten die Take-Two-Aktie zum Kauf.

Die Kernpunkte:
  • Fast alle Analysten raten zum Kauf
  • Aktie steigt um 14 Prozent
  • Schulden drastisch auf 30 Mio. Dollar gesenkt
  • Hohe Bewertung birgt Risiken

Take-Two steht vor der wichtigsten Woche des Jahres. Am 25. Juni starten die Vorbestellungen für Grand Theft Auto VI. Die Wall Street zeigt sich im Vorfeld ungewöhnlich einig. Fast alle Analysten raten zum Kauf der Aktie.

Von 29 Experten empfehlen aktuell 28 das Papier zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 279 US-Dollar.

Die Vorfreude treibt den Kurs spürbar an. Allein in den vergangenen Tagen kletterte die Aktie um fast 14 Prozent auf 212,00 Euro. Damit notiert der Titel deutlich über seinem 50-Tage-Durchschnitt.

Starke Bilanz stützt den Optimismus

Die breite Zustimmung der Analysten stützt sich auf harte Zahlen. Take-Two hat seine Bilanz massiv bereinigt. Die kurzfristigen Schulden sanken drastisch auf 30 Millionen US-Dollar. Parallel dazu erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2026 rund 460 Millionen US-Dollar an freiem Cashflow. Zuvor verbrannte das Unternehmen jahrelang Geld.

Mehrere Investmentbanken haben ihre Ziele im Vorfeld des Verkaufsstarts bekräftigt:

  • Jefferies sieht das Potenzial bei 300 US-Dollar.
  • Benchmark ruft ebenfalls 300 US-Dollar als Ziel aus.
  • Piper Sandler erwartet 280 US-Dollar.

Hohe Bewertung birgt Risiken

Die hohen Erwartungen haben ihren Preis. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 6,7 ist Take-Two teuer bewertet. Der Branchendurchschnitt liegt bei lediglich 1,2. Ein Fehlschlag wäre fatal.

Das Management rechnet künftig mit Nettobuchungen von über acht Milliarden US-Dollar. Haupttreiber ist der geplante Release von GTA VI im November. Piper Sandler prognostiziert allein für den Verkaufsstart rund 45 Millionen abgesetzte Einheiten.

Am 25. Juni öffnet Take-Two die offiziellen Vorbestellungen. Spätestens der nächste Quartalsbericht im August liefert dann harte Daten zum Bestellvolumen. Bis dahin stützt sich die hohe Bewertung der Aktie allein auf die Vorschusslorbeeren der Analysten.

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