Take-Two Aktie: 4 Milliarden Dollar am GTA-VI-Start
Take-Two profitiert von GTA VI-Vorbestellungen und Sonys Disc-Ausstieg. Analysten sehen Kurspotenzial, während Insider Aktien verkaufen.

- GTA VI-Vorbestellungen übertreffen Erwartungen
- Sonys Disc-Stopp senkt Take-Two Kosten
- Bis zu 40 Millionen Verkäufe am Starttag
- Insider verkaufen trotz Kursrallye Aktien
Seit dem 25. Juni laufen die Vorbestellungen für Grand Theft Auto VI. Die ersten Marktprognosen deuten auf historische Dimensionen hin. Allein am ersten Tag rechnen Experten mit bis zu vier Milliarden Dollar Umsatz. Die Börse honoriert diese Aussichten mit steigenden Kursen.
Sony liefert Steilvorlage
Der Konsolenriese Sony plant einen radikalen Schritt. Ab Anfang 2028 produziert das Unternehmen keine physischen PlayStation-Discs mehr. Das spielt Take-Two direkt in die Karten. Der Publisher legt den physischen Verkaufsboxen von GTA VI ohnehin nur noch Download-Codes bei.
Die Folge: deutlich niedrigere Kosten. Das Unternehmen spart massiv bei Herstellung und Logistik. Analysten erwarten dadurch spürbar höhere Gewinnmargen. Das neue Spiel erscheint offiziell am 19. November 2026.
Milliarden-Umsatz am ersten Tag
Die Erwartungen an den Verkaufsstart sprengen bisherige Maßstäbe. Bis zu 40 Millionen verkaufte Einheiten stehen im Raum. Das entspricht einem Umsatz von drei bis vier Milliarden Dollar am Release-Tag.
Zum Vergleich: Der Vorgänger GTA V spielte 2013 rund 815 Millionen Dollar ein. Der neue Premium-Preis von knapp 80 Dollar treibt die aktuellen Prognosen zusätzlich an.
Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet das Management mit einem Rekordwert. Die Netto-Buchungen sollen die Marke von acht Milliarden Dollar knacken.
Analysten bullisch, Insider verkaufen
Die großen Investmentbanken loben die starke Nachfrage. BTIG bestätigt das Kaufvotum und ruft ein Kursziel von 293 Dollar aus. BMO Capital Markets zieht nach und hebt das Ziel auf 285 Dollar an.
JPMorgan strich Take-Two auf der anderen Seite von seiner Fokus-Liste. Die Bank passt damit allerdings lediglich ihre sektorweite Internet-Strategie an. Ein fundamentaler Warnschuss ist das nicht. Top-Manager des Unternehmens haben in den vergangenen 90 Tagen jedoch im großen Stil eigene Aktien verkauft.
Am Aktienmarkt dominiert weiter die Euphorie. Das Papier schloss am Freitag bei 223,20 Euro. Damit trennt den Kurs weniger als ein Prozent vom aktuellen 52-Wochen-Hoch.
Allein in den letzten 30 Tagen gewann die Aktie knapp 20 Prozent an Wert. Der RSI-Indikator kletterte dabei auf 73 Punkte. Das signalisiert einen überkauften Zustand.
Trader blicken nun auf die anstehende Handelswoche. Gelingt der Ausbruch über den Widerstand bei exakt 225,30 Euro, markiert die Aktie ein neues Mehrjahreshoch.
Take-Two-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Take-Two-Analyse vom 5. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Take-Two-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Take-Two: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...



