Take-Two Aktie: CEO verkauft
Take-Two-CEO Strauss Zelnick verkauft Aktien im Millionenwert. Die Papiere verlieren trotz solider Quartalszahlen an Wert, während der Markt auf Grand Theft Auto VI wartet.

- CEO Zelnick veräußert Anteile für über 12,8 Millionen Dollar
- Aktienkurs verliert seit Jahresbeginn über 15 Prozent
- Verschiebung von Grand Theft Auto VI belastet die Stimmung
- Solide operative Zahlen mit gestiegenen Net Bookings
Während Gamer sich auf den Early Access von WWE 2K26 stürzen, herrscht an der Börse Ernüchterung. Die Papiere von Take-Two Interactive haben seit Jahresbeginn spürbar an Wert verloren, obwohl die operativen Zahlen stimmen. Mitten in dieser Phase sorgt nun eine Reihe von Aktienverkäufen durch das Top-Management für Aufsehen und wirft Fragen zur kurzfristigen Stimmung im Unternehmen auf.
Start des Wrestling-Hits
Der Startschuss für WWE 2K26 ist gefallen. Seit dem 6. März haben Vorbesteller der Premium-Editionen Zugriff auf den Titel, der weltweite Release der Standard-Version folgt am 13. März. Das von Visual Concepts entwickelte Spiel bietet den größten Kader der Geschichte und setzt voll auf ein Live-Service-Modell. Mit saisonalen Updates und dem neuen „Ringside Pass“ will der Publisher die Spieler langfristig binden und die wiederkehrenden Einnahmen stärken.
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Insider machen Kasse
Parallel zum Produkt-Launch trennten sich Führungskräfte von Anteilen. CEO Strauss Zelnick veräußerte am 4. März Aktien im Wert von über 12,8 Millionen Dollar. Auch die Direktoren Michael Dornemann und William Gordon reduzierten ihre Bestände.
Wichtig zur Einordnung: Nicht alle Transaktionen waren rein diskretionär. Verkäufe von CFO Lainie Goldstein und dem Chefjuristen dienten laut Unternehmensangaben lediglich der Steuerbegleichung im Rahmen automatischer Pläne. Dennoch fällt die Häufung der Verkäufe in eine Phase, in der der Aktienkurs Schwäche zeigt.
Warten auf GTA VI
Trotz der Insider-Verkäufe bleiben Analysten optimistisch. Häuser wie Wells Fargo und Wedbush sehen Kursziele deutlich über dem aktuellen Niveau und verweisen auf langfristige Chancen. Dennoch steht der Titel unter Druck: Seit Jahresbeginn verlor die Aktie 15,15 Prozent an Wert und notiert aktuell mit 182,18 Euro auch unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Belastend wirkte zuletzt die Verschiebung des Blockbusters Grand Theft Auto VI auf November 2026 sowie die wachsende KI-Konkurrenz durch Alphabet.
Operativ läuft es hingegen solide. Im dritten Geschäftsquartal stiegen die Net Bookings um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar, getrieben von Dauerbrennern wie GTA V und NBA 2K26. Das Management hob daraufhin die Jahresprognose an.
Für Anleger bleibt der Blick fest auf den 19. November 2026 gerichtet. Der Erfolg von Grand Theft Auto VI muss die hohen Erwartungen erfüllen, um die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Kurs und den ambitionierten Analystenzielen zu schließen und ein neues finanzielles Fundament für das Geschäftsjahr 2027 zu legen.
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