Take-Two Aktie: Gibt’s bald Probleme?

Take-Two Interactive kämpft mit negativer Eigenkapitalrendite, während Anleger auf künftige Blockbuster-Hoffnungen setzen.

Die Kernpunkte:
  • Aktie fällt gegen Markttrend leicht
  • Manager verkauften Aktien im Wert von 14 Mio. Dollar
  • Bruttomarge solide bei rund 59 Prozent
  • Charttechnische Hürde bei 199 Euro im Fokus

Hohe Erwartungen an kommende Blockbuster stützen die Stimmung, tiefrote Profitabilitätskennzahlen mahnen zur Vorsicht. Bei Take-Two Interactive klaffen operative Realität und die Hoffnung auf künftige Verkaufsschlager spürbar auseinander. Zum Wochenausklang gab das Papier gegen den positiven Markttrend um knapp zwei Prozent auf 187,20 Euro nach.

Ungeachtet des jüngsten Tagesverlusts blickt der Videospielkonzern auf erfreuliche Wochen zurück. Auf Monatssicht steht ein spürbares Plus auf der Kurstafel. Damit notiert der Titel komfortabel über dem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt. Marktteilnehmer richten ihren Fokus nun auf den 21. Mai. An diesem Tag öffnet das Management die Bücher für das abgelaufene Geschäftsjahr. Analysten kalkulieren für das Schlussquartal mit einem Umsatz von 1,55 Milliarden US-Dollar. Als Gewinn je Aktie erwarten Experten im Schnitt 0,58 US-Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Take-Two?

Insiderverkäufe und Analystenziele

Große Adressen halten dem Entwicklerstudio weitgehend die Treue. Institutionelle Investoren kontrollieren rund 92 Prozent der ausstehenden Papiere. Auch die Analystenzunft gibt sich mehrheitlich optimistisch und ruft ein durchschnittliches Kursziel von 292 US-Dollar auf. Auffällig agiert indes die Führungsetage. In den vergangenen Monaten trennten sich Manager von Aktien im Wert von knapp 14 Millionen US-Dollar.

Schwache Margen, starke Bilanzstruktur

Ein Blick auf die Fundamentaldaten erklärt die gemischte Ausgangslage. Während die Bruttomarge mit rund 59 Prozent solide ausfällt, belasten negative Renditen auf das eingesetzte Kapital die Bilanz schwer. Die Eigenkapitalrendite liegt tief im negativen Bereich. Ein akutes Ausfallrisiko besteht laut dem Altman-Z-Score von 3,48 derzeit nicht. Das Unternehmen ist finanziell stabil genug, um die kostenintensive Entwicklungsphase bis zu den nächsten großen Veröffentlichungen zu überbrücken.

Kurzfristig entscheidet sich die Richtung an einer wichtigen charttechnischen Hürde. Gelingt der Sprung über die 200-Tage-Linie bei knapp 199 Euro, hellt sich das mittelfristige Bild auf. Fundamental richten Investoren ihre Modelle ohnehin längst auf das kommende Geschäftsjahr aus, wenn die nächsten großen Titel die Kassen füllen sollen.

Take-Two-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Take-Two-Analyse vom 13. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Take-Two-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Take-Two: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Take-Two