Take-Two Aktie: Milliarden-Umbau

Der saudische Staatsfonds PIF hat seine komplette Take-Two-Beteiligung im Wert von 3 Mrd. Dollar zur Gaming-Tochter Savvy Games Group transferiert, um seine Spiele-Investments zu bündeln.

Die Kernpunkte:
  • PIF überträgt 11 Millionen Take-Two-Aktien
  • Bündelung der Gaming-Investments unter Savvy
  • Transaktion kurz vor GTA VI-Release
  • Take-Two-Aktie trotz guter Zahlen unter Druck

Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF hat seine komplette Beteiligung an Take-Two Interactive neu strukturiert. Rund 11 Millionen Aktien im Wert von knapp 3 Milliarden US-Dollar wandern zur Gaming-Tochter Savvy Games Group – eine interne Verschiebung, die das strategische Gewicht des Königreichs in der Spielebranche unterstreicht.

Zweitgrößter Aktionär ordnet Position neu

Die Transaktion, die am 17. Februar 2026 per Regulierungsmitteilung bekannt wurde, bedeutet keine Trennung von Take-Two. Vielmehr bündelt der saudische Staatsfonds seine Gaming-Investments unter dem Dach von Savvy Games Group. Die Tochtergesellschaft hält bereits Anteile an Niantic, Embracer und Scopely.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Take-Two?

Laut LSEG-Daten machte die Take-Two-Position im dritten Quartal 15 Prozent der offengelegten US-Aktienbestände des PIF aus. Mit der Übertragung läuft nun die gesamte Gaming-Strategie über einen spezialisierten Investmentarm – ein Muster, das sich auch bei anderen Beteiligungen zeigt.

Timing vor GTA VI nicht zufällig

Der Umbau erfolgt Monate vor dem Launch von „Grand Theft Auto VI“ im Jahr 2026, einem der meisterwarteten Spiele der Branche. Take-Two hatte Anfang Februar für das dritte Fiskalquartal 2026 Nettobuchungen von 1,76 Milliarden Dollar gemeldet – ein Plus von 28 Prozent. Die Jahresprognose wurde auf 6,65 bis 6,70 Milliarden Dollar angehoben.

Parallel dazu verstärkt Saudi-Arabien sein Gaming-Engagement: Im vergangenen Jahr vereinbarte der PIF gemeinsam mit anderen Investoren die Übernahme von Take-Two-Konkurrent Electronic Arts für 55 Milliarden Dollar. Die systematische Konsolidierung unter Savvy Games Group passt zur Vision 2030, mit der das Königreich seine Wirtschaft diversifizieren will.

Aktie unter Druck

Trotz solider Geschäftszahlen steht die Take-Two-Aktie seit Wochen unter Verkaufsdruck. Nach einem 52-Wochen-Hoch von 264,79 Dollar im Oktober 2025 hat der Titel deutlich nachgegeben. Die Neuordnung der Eigentümerstruktur ändert an der fundamentalen Bewertung zunächst nichts – signalisiert aber das langfristige Bekenntnis eines Großaktionärs zur Gaming-Branche.

Take-Two-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Take-Two-Analyse vom 19. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Take-Two-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Take-Two: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Take-Two