Take-Two Aktie: Nervenkrieg um GTA!
Take-Two kämpft mit Arbeitsstreitigkeiten bei Rockstar Games während der entscheidenden GTA VI-Entwicklungsphase, während Umsatzwachstum und Verluste parallel bestehen.

- Arbeitskonflikte bei Rockstar Games eskalieren
- Umsatzwachstum von 31 Prozent im Quartal
- Weiterhin Verluste trotz starker Performance
- Investoren reagieren unterschiedlich auf Risiken
Alle Welt wartet auf den größten Blockbuster der Videospielgeschichte: Grand Theft Auto VI. Doch kaum schien der Release-Termin für Ende 2026 in Stein gemeißelt, machen neue Gerüchte und hässliche Arbeitskämpfe die Runde. Während das Management beschwichtigt, fragen sich Anleger nervös: Droht die nächste Verschiebung oder hält der Zeitplan stand?
Kampf an zwei Fronten
Obwohl Firmeninsider Berichte über eine weitere Verzögerung auf das Jahr 2027 energisch dementieren und den 19. November 2026 als Startdatum bekräftigen, bleibt die Lage explosiv. Der Grund liegt tief im Maschinenraum des Konzerns: Bei der Tochterfirma Rockstar Games eskaliert ein Arbeitsstreit.
Die Gewerkschaft Independent Workers’ Union of Great Britain (IWGB) geht juristisch gegen das Studio vor und wirft ihm im Zuge strenger Büropflichten “Union Busting” vor. Diese internen Unruhen treffen das Unternehmen in einer kritischen Phase der Entwicklung. Investoren preisen nun das Risiko ein, dass diese Konflikte den ohnehin engen Zeitplan sprengen könnten.
Zahlenwerk mit Schattenseiten
Der Blick auf die Bücher zeigt ein zweischneidiges Schwert. Zwar kletterte der Umsatz im zweiten Quartal dank Dauerbrennern wie NBA 2K und GTA Online um beeindruckende 31 Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar. Doch die Entwicklung des Megahits GTA VI verschlingt Unsummen.
Unter dem Strich steht weiterhin ein Verlust von fast 134 Millionen Dollar. Zwar ist dies eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr, doch es verdeutlicht die massive Wette, die Take-Two hier eingeht: Das Unternehmen muss jetzt investieren, um später zu ernten.
Die Ruhe vor dem Sturm?
Während Index-Giganten wie Vanguard ihre Positionen stoisch halten, ziehen einige aktive Manager bereits Konsequenzen. Boston Partners etwa reduzierte jüngst das Engagement um gut 13 Prozent – ein klares Zeichen dafür, dass manchen Profis das Risiko vor dem verlängerten Wartezeitraum zu groß wird.
Auch im Chartbild spiegelt sich das Zögern wider. Die Aktie notiert mit einem Schlusskurs von 212,75 Euro zwar in relativer Nähe zum 52-Wochen-Hoch, findet aber keine klare Richtung. Alles steht und fällt nun mit der Exekution: Gelingt der Release im November 2026 ohne weitere Pannen, winken im Folgejahr neue Rekordeinnahmen. Bis dahin richten sich alle Augen auf Anfang 2026 – Gerüchten zufolge könnte ein neuer Trailer im Januar oder Februar die nötige Euphorie zurückbringen.
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