Take-Two Aktie: Unbeständiger Kurs?
Trotz schwacher Quartalsprognosen und deutlichem Kursrückgang halten Analysten an ihren optimistischen Kurszielen für Take-Two fest. Die Erwartungen stützen sich vor allem auf den kommenden Release von Grand Theft Auto VI.

- Aktie notiert deutlich unter Jahreshoch
- Analysten sehen hohes Kursziel-Potenzial
- Fokus liegt auf Release von GTA VI
- Geschäftsmodell gilt als zollresistent
Der Videospiel-Publisher Take-Two durchlebt an der Börse aktuell eine schwierige Phase. Während die Papiere spürbar unter ihren Höchstständen notieren und die kommenden Quartalszahlen schwach ausfallen dürften, hält die Wall Street unbeirrt an ihren optimistischen Prognosen fest. Diese bemerkenswerte Diskrepanz zwischen Marktrealität und Expertenmeinung rückt nun zunehmend in den Fokus der Investoren.
Schwache Aussichten belasten
Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 19,8 Prozent an Wert eingebüßt und notiert damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von gut 225 Euro aus dem vergangenen Oktober. Verantwortlich für die Zurückhaltung der Anleger sind vor allem die trüben Aussichten für das anstehende Quartalsergebnis. Prognosen deuten auf einen drastischen Rückgang beim Gewinn je Aktie von knapp 47 Prozent im Jahresvergleich hin. Auch beim Umsatz wird ein leichtes Minus von knapp zwei Prozent erwartet.
Trotz dieser kurzfristigen Gegenwinde zeigen sich die großen Investmentbanken unbeeindruckt. Von 28 befragten Analysten raten 26 zum Kauf der Papiere. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt massiv über dem aktuellen Bewertungsniveau, was sich auch in den jüngsten Bestätigungen namhafter Häuser widerspiegelt:
- Wedbush: Einstufung „Outperform“ mit Ziel 300 US-Dollar
- Wells Fargo: Einstufung „Overweight“ mit Ziel 293 US-Dollar
- Morgan Stanley: Einstufung „Overweight“ mit Ziel 280 US-Dollar
Wall Street blickt auf den Blockbuster
Der Grund für diesen anhaltenden Optimismus trägt einen bekannten Namen: Grand Theft Auto VI. Der Markt blickt bereits über die aktuelle fundamentale Durststrecke hinweg und fokussiert sich auf den transformativen Release des kommenden Blockbusters.
Ein interessanter Nebeneffekt in der aktuellen geopolitischen Lage ist zudem die Struktur des Geschäftsmodells. Videospiele wie GTA VI sind kaum von Zöllen betroffen. Dieser strukturelle Vorteil macht den Publisher derzeit besonders für institutionelle Investoren attraktiv, die nach Anlagen suchen, welche von globalen Handelskonflikten weitgehend abgeschirmt sind.
Die anstehenden Quartalszahlen werden kurzfristig offenlegen, wie tief das aktuelle Gewinntal tatsächlich ausfällt. Mittelfristig stützt sich die Investmentthese der Wall Street jedoch vollständig auf ein für das Unternehmen prognostiziertes Umsatzwachstum von fast 28 Prozent, das maßgeblich vom kommenden GTA-Ableger getragen werden soll.
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