Take-Two Aktie: Wells Fargo hebt Ziel auf 289 Dollar

Take-Two Interactive erreicht neues Allzeithoch, konsolidiert aber. Analysten bleiben optimistisch und erhöhen Kursziele.

Die Kernpunkte:
  • Aktie markiert neues Allzeithoch
  • Kurs fällt nach Rekord zurück
  • Wells Fargo erhöht Kursziel
  • Analysten bleiben zuversichtlich

Take-Two Interactive markierte am 7. Juli 2026 mit 265,94 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Zwei Tage später kostete die Aktie nur noch 246,10 Dollar, ein Minus von 2,10 Prozent. Die Rally verliert an Schwung, doch die Wall Street bleibt bullish.

In Euro gerechnet notiert Take-Two derzeit bei 217,00 Euro, ein Plus von 0,37 Prozent gegenüber dem Donnerstagsschluss von 216,20 Euro. Zum Rekordhoch von 231,40 Euro fehlen noch 6,22 Prozent. Verglichen mit dem 52-Wochen-Tief von 159,24 Euro aus dem Februar liegt die Aktie satte 36,27 Prozent höher.

Der Rückblick auf die vergangenen 30 Tage zeigt das eigentliche Ausmaß der Bewegung: ein Plus von 18,97 Prozent. Die letzten sieben Tage drehen mit minus 2,78 Prozent allerdings ins Negative — genau die Konsolidierung nach dem Rekordhoch vom 7. Juli. Der 14-Tage-RSI von 59,4 zeigt dabei weder überkaufte noch überverkaufte Bedingungen an.

Wells Fargo erhöht Kursziel

Der Rekordlauf fiel zeitlich mit frischem Analystenvertrauen zusammen. Wells Fargo-Analyst Alec Brondolo bestätigte sein Overweight-Rating und hob sein Kursziel von 287 auf 289 Dollar an. Das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von 11,73 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs.

Brondolo dämpfte aber gleichzeitig die Erwartungen an den nächsten Quartalsbericht. Der Analyst rechnet für das erste Fiskalquartal 2027 nicht mit einem größeren Kurstreiber. Die Buchungen dürften in etwa den Schätzungen entsprechen, so seine Einschätzung.

Ein Update zu Grand Theft Auto VI erwartet Brondolo dabei ausdrücklich nicht. Take-Two veröffentlicht traditionell keine Vorbestellzahlen zu seinen großen Titeln. Anleger, die auf neue Details zum Blockbuster hoffen, dürften also leer ausgehen.

Breiter Rückenwind von der Analystenseite

Die Anhebung von Wells Fargo reiht sich in ein größeres Muster ein. In den vergangenen Wochen haben mehrere große Investmentbanken ihre Kursziele für Take-Two nach oben korrigiert. Das hält die Aufmerksamkeit der Anleger hoch, selbst während sich der Kurs unterhalb seines Rekordhochs konsolidiert.

Die Marktkapitalisierung liegt umgerechnet bei rund 41,84 Milliarden Euro. Diese Größenordnung spiegelt das Ausmaß der Rally wider, die den Titel seit dem Februar-Tief in Rekordterritorium getragen hat.

Die Aktie handelt weiterhin deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 200,75 Euro und ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 198,49 Euro. Die annualisierte Volatilität der vergangenen 30 Tage liegt bei 32,25 Prozent — ein Hinweis darauf, dass trotz der grundsätzlich intakten Aufwärtsbewegung erhebliche Kursschwankungen möglich bleiben. Der nächste Quartalsbericht dürfte laut Brondolo keinen entscheidenden Impuls liefern, weder positiv noch negativ.

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