TeamViewer Aktie: Analysten ignoriert
Trotz positiver Analystenratings verliert die TeamViewer-Aktie weiter. Anleger bleiben skeptisch nach der gesenkten Umsatzprognose und warten auf den entscheidenden Jahresbericht im Februar.

- Positive Ratings von Bank of America und Barclays ignoriert
- Aktienkurs fällt trotz guter vorläufiger Jahreszahlen
- Anleger-Skepsis nach gesenkter Umsatzprognose hält an
- Entscheidender Jahresbericht am 10. Februar erwartet
Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Während gleich mehrere Analystenhäuser die TeamViewer-Aktie als deutlich unterbewertet einstufen, interessiert das den Markt offenbar kaum. Im Gegenteil – die Aktie handelt weiterhin nahe der psychologisch wichtigen 6-Euro-Marke und zeigte sich gestern schwächer. Was steckt hinter dieser hartnäckigen Skepsis der Anleger?
Die wichtigsten Fakten:
– Bank of America und Barclays bekräftigen positive Ratings
– Aktie verlor gestern rund 2,7 Prozent trotz optimistischer Analystenstimmen
– Vorläufige Jahreszahlen bestätigten angepasste Ziele für 2025
– Bereinigte EBITDA-Marge von rund 44 Prozent zeigt Kostendisziplin
Optimismus trifft auf Realität
Die Bank of America hatte zuletzt erhebliches Potenzial ausgemacht und verwies dabei auf neue Produkte sowie die ambitionierte KI-Strategie des Softwareanbieters. Auch Barclays hält an ihrem “Overweight”-Rating fest. Doch diese positive Einschätzung verpufft an der Börse nahezu wirkungslos.
Der Grund dürfte in der jüngeren Vergangenheit liegen: Die im Oktober 2025 gesenkte Umsatzprognose sitzt den Anlegern noch in den Knochen. Zwar meldete TeamViewer Anfang Januar vorläufige Zahlen, die das Erreichen der angepassten Jahresziele bestätigten. Doch das reicht dem Markt offenbar nicht aus, um die grundsätzliche Skepsis abzulegen.
Integration als Hoffnungsträger
Ein positiver Aspekt findet sich in der Performance der zugekauften Tochter 1E. Erstmals verzeichnete diese sequentielles Wachstum – ein Indiz dafür, dass die Integration vorankommt. Die hohe bereinigte EBITDA-Marge unterstreicht zudem die Kostendisziplin des Managements.
Dennoch bleibt die fehlende Wachstumsdynamik das zentrale Problem in der Wahrnehmung vieler Investoren. Der große Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt manifestiert den intakten langfristigen Abwärtstrend.
Entscheidung am 10. Februar
Am 10. Februar wird TeamViewer die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 sowie den detaillierten Ausblick auf 2026 vorlegen. Dieser Termin dürfte richtungsweisend sein: Kann das Management die Anleger davon überzeugen, dass der operative Turnaround nachhaltig ist und verlässliches Wachstum zurückkehrt? Erst dann könnte sich die Lücke zwischen Analystenmeinung und Marktbewertung schließen.
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