TeamViewer Aktie: Befreiungsschlag?

TeamViewer erreicht Jahresziele und verzeichnet starkes Schlussquartal. Die Aktie reagiert positiv, obwohl der Umsatz leicht unter Analystenerwartungen blieb.

Die Kernpunkte:
  • Vorläufiger Jahresumsatz von rund 767 Millionen Euro
  • Starker ARR-Zuwachs im vierten Quartal
  • Erstes sequenzielles Wachstum der Tochter 1E
  • Analysten bestätigen positive Bewertungen

Nach schwierigem Jahr meldet TeamViewer vorläufige Zahlen für 2025 – und die Reaktion an der Börse lässt aufhorchen. Die Aktie springt um zeitweise über 6 Prozent nach oben und führt damit die Gewinnerliste im MDAX an. Doch was steckt hinter der Bewegung? Der Göppinger Softwarekonzern erreichte die eigene Guidance, blieb aber unter den Erwartungen der Analysten.

Die wichtigsten Fakten:
– Pro-forma-Umsatz 2025: rund 767 Millionen Euro (+5% währungsbereinigt)
– Bereinigte EBITDA-Marge: wie prognostiziert bei rund 44%
– Viertes Quartal: Deutliche Beschleunigung mit 11 Millionen Euro ARR-Zuwachs
– 1E-Übernahme zeigt erste Erfolge mit sequenziellem ARR-Wachstum
– Zwei Großaufträge mit kombiniertem Gesamtvertragswert von 10 Millionen Euro

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Viertes Quartal als Wendepunkt

Der Fokus liegt auf dem Schlussquartal 2025. Mit rund 11 Millionen Euro inkrementellem ARR-Zuwachs übertraf TeamViewer die ersten drei Quartale deutlich – dort waren es zusammen nur etwa 7 Millionen Euro. Das standalone Enterprise-Geschäft lieferte besonders stark ab.

Noch wichtiger: Die im März 2025 für rund 720 Millionen US-Dollar übernommene Tochter 1E verzeichnete erstmals sequenzielles ARR-Wachstum. Ein Turnaround-Quartal, das zeigt, dass die Integration der Spezialisten für Digital Employee Experience Früchte trägt. Zwei strategische Großaufträge mit einem kombinierten Gesamtvertragswert von etwa 10 Millionen Euro (entsprechend circa 3 Millionen Euro ARR) untermauern die Dynamik.

Analysten bleiben optimistisch

Barclays bestätigte am Freitag das “Overweight”-Rating, senkte allerdings das Kursziel von 10,50 auf 8,50 Euro. RBC Capital Markets stufte die Aktie ebenfalls mit “Outperform” ein. Der Analystenkonsens zeigt drei Kaufempfehlungen bei fünf Halte-Ratings. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 10,57 Euro – deutlich über dem aktuellen Niveau von 5,99 Euro.

Die vorläufigen Zahlen blieben zwar leicht unter den Analystenerwartungen von rund 777 Millionen Euro Umsatz. Der Markt scheint jedoch die Stabilisierung nach einem schwierigen Jahr zu honorieren.

Was jetzt kommt

Am 10. Februar 2026 folgen die vollständigen Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025. Dann wird sich zeigen, ob das starke Schlussquartal tatsächlich den Grundstein für eine nachhaltige Erholung legt. Für 2026 erwartet der Analystenkonsens einen Umsatz zwischen 790 und 825 Millionen Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 Prozent.

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