TeamViewer Aktie: Erholung nach Index-Abstieg
Die TeamViewer-Aktie zeigt nach dem Abstieg in den SDAX erste Erholungssignale, unterstützt durch eine Neuordnung der BlackRock-Beteiligung und eine Kaufempfehlung der DZ Bank.

- BlackRock strukturiert Beteiligung neu
- DZ Bank hebt Einstufung auf Kaufen an
- Aktie erholt sich von 52-Wochen-Tief
- Charttechnischer Widerstand bei 4,85 Euro
Der Wechsel in den kleineren SDAX markierte für den Göppinger Softwarekonzern den vorläufigen Tiefpunkt einer monatelangen Talfahrt. Nun deuten sich erste Stabilisierungstendenzen an. Rückenwind erhält der Titel dabei durch eine Neuaufstellung des Großaktionärs BlackRock sowie optimistische Analystenstimmen, die das aktuelle Bewertungsniveau als Einstiegschance interpretieren.
BlackRock strukturiert Anteile um
Ein zentraler Faktor für die jüngste Kursbewegung ist eine neue Stimmrechtsmitteilung des weltgrößten Vermögensverwalters. BlackRock hat seine Beteiligung an dem Spezialisten für Fernwartungssoftware neu justiert und hält nun insgesamt 4,83 Prozent der Stimmrechte. Zwar entspricht dies einer Reduzierung gegenüber den im Januar gemeldeten 5,82 Prozent, dennoch bleibt der US-Konzern ein gewichtiges Anker-Investment.
Diese strukturelle Klarheit half dem Papier, sich von dem erst gestern markierten 52-Wochen-Tief bei 4,38 Euro zu lösen. Die Aktie beendete den heutigen Handelstag mit einem Plus von 3,38 Prozent auf 4,53 Euro und setzte sich damit spürbar von den jüngsten Tiefstständen ab.
DZ Bank sieht Einstiegschance
Flankiert wird die Bodenbildung von einer positiven Einschätzung der DZ Bank. Analyst Armin Kremser hob die Einstufung von „Halten“ auf „Kaufen“ an und bestätigte das Kursziel von 6,50 Euro. Als Begründung dient die massive Korrektur der vergangenen Wochen, die den Titel im Branchenvergleich historisch günstig erscheinen lässt.
Zusätzliche Unterstützung liefert das makroökonomische Umfeld. Berichte über diplomatische Fortschritte im Nahen Osten und ein US-Deeskalationsplan sorgten branchenübergreifend für eine höhere Risikobereitschaft bei Technologiewerten, wovon auch die stark konjunktursensible TeamViewer-Aktie profitierte.
Widerstände rücken in den Fokus
Mit dem vollzogenen Wechsel vom MDAX in den SDAX am vergangenen Montag dürfte ein erheblicher Teil des indexbedingten Verkaufsdrucks abgearbeitet sein. Charttechnisch richtet sich der Blick nun auf den Widerstand im Bereich von 4,85 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde die aktuelle Gegenbewegung untermauern, auch wenn andere Institute wie Barclays oder Goldman Sachs mit Kurszielen um 5,00 Euro kurzfristig eine deutlich moderatere Erholung erwarten.
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