TeamViewer Aktie: MDAX-Abstieg besiegelt

TeamViewer steigt zusammen mit zwei weiteren Unternehmen aus dem MDAX in den SDAX ab. Der Wechsel könnte kurzfristig Verkaufsdruck auf die Aktie ausüben.

Die Kernpunkte:
  • Deutsche Börse bestätigt Indexwechsel für TeamViewer
  • Aktie wechselt vom MDAX in den kleineren SDAX
  • Umschichtungen von Indexfonds erzeugen Verkaufsdruck
  • Wechsel tritt am 23. März 2026 in Kraft

Die Aktie des Softwareunternehmens steht vor einem empfindlichen Rückschlag: TeamViewer muss den MDAX verlassen. Die Deutsche Börse hat am späten Mittwochabend die turnusmäßigen Indexanpassungen bekanntgegeben – und TeamViewer gehört zu den Verlierern dieser Überprüfung.

Platz machen für Aufsteiger

Zusammen mit Fielmann und Carl Zeiss Meditec steigt TeamViewer aus dem MDAX in den SDAX ab. Die drei frei werdenden Plätze im Index der mittelgroßen Unternehmen besetzen künftig der Motorenbauer DEUTZ, der Stahlkonzern Salzgitter und der Optikspezialist Jenoptik. Diese Änderungen treten am 23. März in Kraft.

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Der Abstieg ist das Ergebnis der vierteljährlichen Indexüberprüfung durch die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx. Dabei spielen vor allem Marktkapitalisierung und Börsenumsatz eine entscheidende Rolle – und hier konnte TeamViewer offenbar nicht mehr mit den Aufsteigern mithalten.

Was bedeutet der Wechsel?

Für die Aktie könnte der Indexabstieg kurzfristig Gegenwind bedeuten. Denn Index-Änderungen haben durchaus Auswirkungen auf die Kursentwicklung: Zahlreiche Fonds bilden die Indizes der DAX-Familie real nach und müssen entsprechend umschichten. Im Falle von TeamViewer bedeutet das: MDAX-Tracker müssen die Aktie verkaufen, während SDAX-Fonds sie neu aufnehmen.

Das Verkaufsvolumen der größeren MDAX-Fonds dürfte dabei das Kaufvolumen der kleineren SDAX-Fonds übersteigen – ein mechanischer Verkaufsdruck, der sich bereits in den kommenden Handelstagen bemerkbar machen könnte. Für langfristig orientierte Anleger ändert der Indexwechsel zwar nichts an den fundamentalen Aussichten des Unternehmens, das Momentum am Markt spricht derzeit aber nicht für die Aktie.

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