TeamViewer Aktie: Neue Leerverkäufe belasten
Neue Short-Positionen und ein technisches Verkaufssignal belasten die TeamViewer-Aktie, die sich nahe ihrem Jahrestief befindet. Die Marktkapitalisierung schrumpft auf rund eine Milliarde Euro.

- Neue Leerverkaufspositionen gegen TeamViewer gemeldet
- Charttechnisches Warnsignal deutet auf weitere Verluste
- Aktie verliert fast die Hälfte an Wert im Jahr
- Marktkapitalisierung bei nur noch 1,02 Milliarden Euro
Der Softwarekonzern TeamViewer steht zum Wochenstart unter Druck. Am Wochenende wurden neue Leerverkaufspositionen gemeldet – ein Signal, dass professionelle Investoren auf fallende Kurse setzen. Verschärft wird die Lage durch ein charttechnisches Warnsignal vom Freitag.
Die wichtigsten Fakten:
- Neue Short-Positionen am Wochenende gemeldet
- Charttechnisches Verkaufssignal (“Bearish Doji”) am Freitag
- Aktueller Kurs bei 5,82 Euro, nur 8% über Jahrestief
- Jahresverlust von knapp 48 Prozent
Doppelschlag belastet Sentiment
Die Kombination aus erhöhter Leerverkaufsaktivität und negativer Charttechnik trifft auf eine ohnehin fragile Marktstimmung. Am Samstag wurde bekannt, dass Short-Seller ihre Wetten gegen mehrere deutsche Werte angepasst haben – TeamViewer gehörte ausdrücklich dazu.
Parallel dazu hatte sich am Freitag im Handel ein “Bearish Doji” gebildet. Dieses Kerzenmuster gilt unter technischen Analysten als Vorbote weiterer Kursverluste. Die Marktkapitalisierung ist inzwischen auf 1,02 Milliarden Euro geschrumpft.
Zeitgleich veröffentlichte das Unternehmen eine Stimmrechtsmitteilung gemäß Wertpapierhandelsgesetz. Solche Pflichtmeldungen deuten auf Verschiebungen in der Aktionärsstruktur hin und werden angesichts der erhöhten Short-Aktivität besonders aufmerksam verfolgt.
Analystenwarnung belastet zusätzlich
Die aktuelle Schwäche ist Teil eines längeren Abwärtstrends. JP Morgan Chase bestätigte im Dezember zwar das Neutral-Rating mit Kursziel 7,50 Euro, warnte jedoch vor einem schwierigen Jahr 2025 für europäische Softwareunternehmen. Analyst Toby Ogg verwies auf die Verwerfungen durch Künstliche Intelligenz und die enttäuschende Wachstumsdynamik.
Bemerkenswert bleibt die Diskrepanz zwischen Produktzufriedenheit und Börsenbewertung: Auf Trustpilot hält TeamViewer solide 4,5 von 5 Sternen bei über 120.000 Bewertungen. Die Skepsis der Investoren richtet sich also weniger gegen die Software, sondern gegen die Wachstumsaussichten.
Kritische Marken im Blick
Die kommenden Handelstage dürften entscheidend werden. Die Unterstützung bei 5,80 Euro steht auf dem Prüfstand. Gibt diese nach, rückt das 52-Wochen-Tief bei 5,41 Euro in greifbare Nähe. Das geschätzte KGV von 5,28 für 2026 wirkt optisch günstig, wird vom Markt aber ignoriert, solange die fundamentalen Unsicherheiten anhalten. Die erhöhte Volatilität von knapp 70 Prozent zeigt die Nervosität der Marktteilnehmer deutlich.
TeamViewer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TeamViewer-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:
Die neusten TeamViewer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TeamViewer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TeamViewer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




