TeamViewer Aktie: Short-Druck trifft Käuferinteresse
Vor den Quartalszahlen am 10. Februar 2026 bauen Hedgefonds ihre Short-Positionen bei TeamViewer aus, während Großinvestoren wie BlackRock zukaufen. Die Aktie notiert nahe dem Jahrestief.

- Mehrere Hedgefonds erhöhen ihre Leerverkaufspositionen
- BlackRock stockt Beteiligung zu niedrigen Kursen auf
- Aktie notiert deutlich unterbewertet nahe Jahrestief
- Entscheidender Quartalsbericht am 10. Februar 2026
Bei TeamViewer prallen derzeit zwei Lager frontal aufeinander: Institutionelle Hedgefonds bauen ihre Leerverkaufspositionen aus, während Großinvestoren wie BlackRock die Kursschwäche nutzen, um weiter einzusammeln. Die Aktie notiert nur knapp über dem Jahrestief – und der nächste Termin mit Sprengkraft steht bereits fest. Wie sortiert sich dieses Kräftemessen kurz vor den Zahlen?
Hedgefonds erhöhen Einsatz
Neue Meldungen zu Netto-Leerverkaufspositionen zeigen: Mehrere bekannte Adressen drehen an der Schraube und setzen stärker auf fallende Kurse. Konkret:
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- AQR Capital Management erhöht den Short-Anteil von 2,84 % auf 2,92 %
- Citadel Securities (Europe) stockt von 0,51 % auf 0,60 % auf
- GLG Partners geht von 0,72 % auf 0,82 % hoch
- Two Sigma Investments reduziert leicht von 1,39 % auf 1,29 %
In Summe nimmt der Druck von der Short-Seite damit spürbar zu. Das signalisiert anhaltende Skepsis gegenüber der kurzfristigen Entwicklung – sei es mit Blick auf die anstehenden Zahlen oder mögliche technische Anschlussverkäufe.
Gleichzeitig zeigte sich der Kurs zuletzt alles andere als lethargisch. Am Donnerstag legte die Aktie im Xetra-Handel zeitweise rund 3,7 % zu, was auf erste Eindeckungskäufe der Leerverkäufer oder den Einstieg von Käufern hindeutet, die die gegenwärtige Bewertung für attraktiv halten. Untermauert wird diese Interpretation durch aktuelle Stimmrechtsmitteilungen, wonach BlackRock seine Beteiligung zuletzt aufgestockt hat.
Bewertung günstig, Stimmung schwach
Fundamental und technisch klafft derzeit eine deutliche Lücke. Mit aktuell 5,84 Euro bewegt sich der Kurs nur knapp über dem 52‑Wochen-Tief und rund 56 % unter dem Hoch von 13,42 Euro. Gleichzeitig liegt die Aktie mit einem geschätzten KGV für 2025 von unter 6 (Basis: Prognose von 1,02 Euro Gewinn je Aktie) im historischen Vergleich im günstigen Bereich.
Auf der Bewertungsseite erhalten die Optimisten Rückendeckung von Analysten:
- Bank of America stufte den Wert Mitte Januar als „deutlich unterbewertet“ ein und sieht erhebliches Potenzial.
- Barclays bestätigte am 9. Januar das Votum „Overweight“ mit einem Kursziel von 8,50 Euro.
Operativ meldete das Unternehmen jüngst, die Pro-forma-Umsatzprognose für 2025 erreicht zu haben. Dennoch bleibt das Umfeld für Software-Nebenwerte insgesamt schwach. Diese Sektorschwäche trifft auch TeamViewer und liefert den Leerverkäufern zusätzliche Argumente, den Druck aufrechtzuerhalten.
Charttechnisch verläuft der Kurs aktuell nahe wichtiger Vergleichsmarken: Der 50‑Tage-Durchschnitt liegt mit etwa 5,80 Euro praktisch auf dem aktuellen Niveau, der Abstand zum 200‑Tage-Durchschnitt von 8,19 Euro beträgt hingegen rund 29 %. Der RSI von 27,6 deutet zudem auf einen überverkauften Bereich hin – ein Setup, das bei positiven Impulsen durchaus zu dynamischen Gegenbewegungen führen kann.
10. Februar als entscheidender Termin
Der nächste klare Trigger-Termin ist gesetzt: Am 10. Februar 2026 legt TeamViewer die detaillierten Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Von diesem Bericht erwarten sich beide Lager eine Richtungsentscheidung.
Kurzfristig rückt damit vor allem die Kurszone um 5,80 Euro in den Fokus. Hält diese Unterstützung und fallen die Zahlen oder der Ausblick solide aus, könnte die hohe Short-Quote eine schnelle Aufwärtsbewegung verstärken, weil Leerverkäufer Positionen schließen müssten. Rutscht die Aktie dagegen unter die Unterstützungsmarke um 5,40 Euro, würde das technische Bild weiter eintrüben und zusätzlichen Abgabedruck begünstigen.
Damit steht fest: Bis zur Zahlenvorlage bleibt die Aktie ein Schauplatz zwischen skeptischen Hedgefonds und langfristig orientierten Käufern – mit dem Potenzial für deutliche Bewegungen, sobald der Bericht für Klarheit sorgt.
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