Terawulf Aktie: Google-Rückendeckung!
Google sichert bestimmte Anthropic-Verpflichtungen ab, während Fluor drei Rechenzentrumsgebäude am Justified-Campus errichten soll.

- Google sichert Anthropic-Leasingverpflichtungen teilweise ab
- Fluor erhält verbindlichen Bauauftrag für drei Gebäude
- Fertigstellungen sind ab Ende 2027 vorgesehen
- Zwei Analysehäuser senken ihre Kursziele
TeraWulf hat am Mittwoch Vereinbarungen mit Google zur Kreditabsicherung einer Fremdfinanzierung für den Justified-Campus angekündigt. Sie betreffen Leasingverpflichtungen von Anthropic im Umfang von rund 19 Milliarden $. Zugleich meldete das Unternehmen einen verbindlichen Bauvertrag mit Fluor. Die Aktie steigt heute um 7,3% auf 9,60 €.
Drei Gebäude und gestaffelte Fertigstellung
Nach der am Mittwoch eingereichten Pflichtmitteilung schloss TeraWulf an diesem Tag drei Vereinbarungen zur Kreditabsicherung mit Google. Diese beziehen sich auf die Justified-Leasingverträge mit Anthropic. Google sichert dabei bestimmte Verpflichtungen von Anthropic ab.
Der verbindliche Vertrag mit Fluor umfasst Planung, Beschaffung und Bau von drei Rechenzentrumsgebäuden am Justified-Campus. Nach Unternehmensangaben sollen die gestaffelten Fertigstellungen zur Betriebsbereitschaft Ende 2027 beginnen und sich bis ins zweite Quartal 2028 erstrecken. Damit hat TeraWulf sowohl Vereinbarungen zur Absicherung der Finanzierung als auch einen Bauvertrag für den Campus gemeldet.
Niedrigere Kursziele trotz positiver Einstufungen
Bernstein senkte am Mittwoch das Kursziel für TeraWulf von 36 $ auf 20 $ und behielt die Einstufung „Outperform“ bei. Auch Keefe, Bruyette & Woods reduzierte am Montag sein Kursziel. Das Haus setzte es von 29 $ auf 20 $ herab, ebenfalls bei unverändertem Urteil „Outperform“.
Die heutige Aufwärtsbewegung folgt auf einen deutlichen Rückschlag: Medienberichten zufolge verlor TeraWulf gestern rund 14%. Der Rückgang stand im Zusammenhang mit einem fallenden Bitcoin-Kurs und Verkäufen kryptobezogener Aktien sowie von Aktien aus dem Bereich der KI-Rechenzentren nach den US-Zwischenwahlen.
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