Tesla Aktie: Behörden verlängern Frist
Die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gewährt Tesla mehr Zeit zur Prüfung von Vorwürfen gegen das Full Self-Driving-System. Parallel stellt das Unternehmen den Verkauf auf ein reines Abomodell um.

- Untersuchung von 2,9 Millionen Tesla-Fahrzeugen mit FSD
- 62 Beschwerden über Verkehrsregelverstöße und Unfälle
- FSD ab Februar nur noch als Abonnement verfügbar
- Erwartungen vor Quartalszahlen am 28. Januar
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat Tesla fünf zusätzliche Wochen eingeräumt, um auf eine Untersuchung zu antworten. Im Fokus steht das Full Self-Driving-System, dem Verstöße gegen Verkehrsregeln vorgeworfen werden. Die neue Frist läuft bis zum 23. Februar – fünf Tage vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 28. Januar.
Die Vorwürfe im Detail
Die Bundesbehörde untersucht rund 2,9 Millionen Tesla-Fahrzeuge mit FSD-Technologie. Auslöser waren 62 Beschwerden über Fahrzeuge, die rote Ampeln überfahren, auf der falschen Straßenseite gefahren sein und andere Verkehrsverstöße begangen haben sollen. 14 dieser Vorfälle führten zu Unfällen mit insgesamt 23 Verletzten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Tesla?
Tesla begründete die Fristverlängerung mit dem Umfang der Datenprüfung: 8.313 potenziell relevante Datensätze müssen manuell gesichtet werden, bei einer Verarbeitungskapazität von etwa 300 Datensätzen pro Tag. Erschwerend kommt hinzu, dass das Unternehmen parallel auf drei weitere NHTSA-Untersuchungen reagieren muss:
- Verzögerte Unfallmeldungen
- Defekte Türgriffe beim Model 3
- FSD-Leistung bei eingeschränkter Sicht (Nebel, Blendung)
FSD nur noch im Abo
Parallel zur Untersuchung hat CEO Elon Musk eine strategische Weichenstellung angekündigt: Ab dem 14. Februar wird das Full Self-Driving-System ausschließlich als Abonnement für 99 Dollar monatlich angeboten. Die bisherige Einmalzahlung von 8.000 Dollar entfällt. Der Schritt dürfte mit Musks Vergütungspaket zusammenhängen, das 10 Millionen aktive FSD-Abonnements als operatives Ziel vorsieht.
Erwartungen vor den Quartalszahlen
Für das vierte Quartal 2025 rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 0,45 Dollar – ein Rückgang von 38 Prozent im Jahresvergleich. Beim Umsatz werden 24,76 Milliarden Dollar erwartet, was einem Minus von 4 Prozent entspräche. Die bereits gemeldeten Auslieferungen von 418.227 Fahrzeugen blieben hinter der Konsensschätzung von 422.850 zurück.
Investoren achten besonders auf Updates zu drei Themen: den Zeitplan für autonome Robotaxis und die Cybercab-Produktion, Fortschritte bei der Kommerzialisierung des humanoiden Roboters Optimus sowie die Auslieferungsprognose für 2026. Letztere ist vor dem Hintergrund zunehmender Konkurrenz besonders relevant – BYD hat Tesla 2025 mit 2,26 Millionen verkauften Elektrofahrzeugen als weltgrößten E-Auto-Hersteller überholt.
Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 19. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




