Tesla Aktie: Cybercab-Start bestätigt

Tesla-Chef Elon Musk bekräftigt den Produktionsbeginn des autonomen Robotaxis für April 2026. Parallel startet der KI-Assistent Grok in neun europäischen Ländern, während Analysten die Strategie unterschiedlich bewerten.

Die Kernpunkte:
  • Cybercab startet im April ohne Lenkrad
  • KI-Assistent Grok in neun EU-Ländern verfügbar
  • Analysten uneins über Teslas Strategie
  • Wachsender Wettbewerb durch Xiaomi und Waymo

Elon Musk bekräftigt erneut den Produktionsstart des autonomen Cybercab für April 2026 – während Tesla gleichzeitig seinen KI-Assistenten Grok in neun europäischen Märkten ausrollt. Die Doppelstrategie aus autonomer Mobilität und Software-Integration nimmt konkrete Formen an.

Produktion ohne Lenkrad ab April

Am 16. Februar 2026 wiederholte Musk auf X seine Zusage: Der Cybercab geht im April in Produktion. Das Fahrzeug kommt komplett ohne Pedale oder Lenkrad auf den Markt – ein radikaler Schritt in Richtung vollautonomer Transport.

Es ist bereits das dritte Mal innerhalb von sechs Monaten, dass der Tesla-Chef diesen Zeitplan öffentlich bestätigt. Im Dezember 2025 sprach er vom Testen des Produktionssystems, im Januar 2026 nannte er erneut den April-Termin.

Zur Hochlaufgeschwindigkeit dämpfte Musk bereits im Januar die Erwartungen. Die Produktion folge einer „S-Kurve“ – anfangs „qualvoll langsam“, später dann „wahnsinnig schnell“. Der Cybercab ist als reines Robotaxi konzipiert und unterscheidet sich damit grundlegend von Teslas bisherigem Fahrzeugportfolio.

Grok erreicht Europa

Parallel rollt Tesla den KI-Assistenten Grok von xAI in Europa aus. Das Software-Update 2026.2.6 bringt den Chatbot in neun Länder: Großbritannien, Irland, Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Portugal und Spanien.

Voraussetzungen für Grok:
– Premium-Konnektivitäts-Abo aktiv
– AMD-Ryzen-Prozessor im Fahrzeug
– Software-Update 2026.2.6 installiert

Erstmals gibt es vollständige Sprachlokalisierung für nicht-englischsprachige Märkte. Der Assistent lässt sich über den App-Launcher oder durch langes Drücken der Sprachtaste am Lenkrad aktivieren. Tesla bietet verschiedene Stimmpersönlichkeiten an – vom Assistenten über den Geschichtenerzähler bis zum Therapeuten-Modus.

Analysten gespalten

Die Wall Street bleibt uneins. Tigress Financial Partners nahm am 12. Februar die Abdeckung mit einem Kaufrating und Kursziel von 550 Dollar wieder auf. Die Begründung: Tesla entwickle sich zu einer „mehrschichtigen physischen KI-Plattform“.

Wells Fargo hält dagegen an seiner „Underweight“-Bewertung fest. Die Bank verweist auf schwache Auslieferungsdaten: In vier wichtigen Märkten lagen die Januar-Auslieferungen 18 Prozent unter Vorjahr und 59 Prozent unter dem Vormonat.

Wettbewerbsdruck wächst

In China verkaufte Xiaomis Elektro-SUV im Januar doppelt so viele Einheiten wie das Tesla Model Y. Zudem kündigte Waymo neue Ojai-Robotaxis an – der Konkurrenzdruck im autonomen Fahren nimmt zu.

Die nächsten Wochen zeigen, ob Tesla den April-Termin für den Cybercab tatsächlich hält. Die Europa-Expansion von Grok unterstreicht derweil die Software-Ambitionen des Konzerns jenseits des reinen Fahrzeugbaus.

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