Tesla Aktie: Cybertruck-Absatz bricht ein
Teslas Cybertruck-Absatz sank 2025 um fast die Hälfte, was zu Preissenkungen führte. Parallel eskaliert der Rechtsstreit um die Autopilot-Werbung in Kalifornien.

- Cybertruck-Auslieferungen brachen um 48 Prozent ein
- Preissenkung als Reaktion auf schwache Nachfrage
- Eskalation im Rechtsstreit um Autopilot-Werbung
- Tesla verlor 2025 die E-Auto-Marktführerschaft
Tesla steht an mehreren Fronten unter erheblichem Druck. Während der E-Auto-Pionier in Kalifornien den juristischen Konflikt mit den Regulierungsbehörden sucht, offenbaren aktuelle Zahlen gravierende Absatzprobleme beim Prestige-Projekt Cybertruck. Um die schwächelnde Nachfrage anzukurbeln, greift CEO Elon Musk nun erneut zum Mittel der Preissenkung, doch die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei den Auslieferungszahlen ist immens.
Rechtsstreit eskaliert
Der Automobilhersteller geht in die Offensive gegen das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV), um ein früheres Urteil wegen irreführender Werbung zu kippen. Die Behörde hatte festgestellt, dass die Vermarktung der „Autopilot“- und „Full Self-Driving“-Funktionen gegen Gesetze verstoßen habe. Tesla argumentiert in der neuen Klage, die Behörde habe keine Zeugen präsentiert, um diese Vorwürfe zu untermauern.
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Dieser juristische Vorstoß erfolgt in einem ohnehin angespannten Umfeld. Tesla musste in Kalifornien bereits Begriffe aus Werbematerialien streichen und wurde erst kürzlich im Zusammenhang mit einem tödlichen Unfall unter Beteiligung des Fahrassistenzsystems zu einer Zahlung von 243 Millionen Dollar verurteilt. Die neuerliche Eskalation zeigt, wie vital die Autonomie-Software für die Zukunftsstrategie des Konzerns ist.
Preissenkung nach verfehlten Zielen
Parallel zum juristischen Tauziehen versucht das Unternehmen, den Absatz des Cybertrucks wiederzubeleben. Der Einstiegspreis für das Modell „Dual Motor AWD“ wurde im Rahmen einer befristeten Aktion auf 59.990 Dollar gesenkt. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf ein desaströses Jahr 2025 für den futuristischen Pickup: Die Auslieferungen brachen um 48 Prozent auf lediglich 20.237 Einheiten ein.
Damit verfehlte Tesla das ursprüngliche Produktionsziel von jährlich 250.000 Fahrzeugen für diese Modellklasse massiv. CEO Elon Musk signalisierte bereits, dass künftige Preisstrukturen strikt von der Verbrauchernachfrage abhängen werden. Die aktuelle Maßnahme deutet darauf hin, dass das Interesse am Cybertruck ohne finanzielle Anreize deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Verlust der Marktführerschaft
Die Aktie, die aktuell bei 339,50 Euro notiert und damit unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt liegt, leidet zudem unter der allgemeinen Marktschwäche im Tech-Sektor und Sorgen um die Profitabilität von KI-Investitionen. Auch fundamental hat sich der Wind gedreht: Tesla verlor 2025 seine Position als weltgrößter E-Auto-Hersteller an den chinesischen Rivalen BYD. Der Gesamtabsatz sank um 8,6 Prozent auf 1,64 Millionen Fahrzeuge.
Trotz dieser Hürden und eines rückläufigen Gesamtmarktes in den USA hält das Management an aggressiven Investitionsplänen fest. Für das Jahr 2026 sind Ausgaben von rund 20 Milliarden Dollar projektiert, die schwerpunktmäßig in die Robotik-Sparte und die Infrastruktur für autonome Taxis fließen sollen. Ob diese kapitalintensiven Zukunftswetten die aktuellen Schwächen im Kerngeschäft kompensieren können, wird die entscheidende Bewährungsprobe der kommenden Quartale.
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