Tesla Aktie: FSD unter Beobachtung
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft Teslas Fahrassistenzsystem wegen möglicher Ausfälle bei widrigen Sichtverhältnissen. Eine ältere Untersuchung zum Einpedalfahren wurde hingegen ohne Beanstandung abgeschlossen.

- NHTSA untersucht FSD-System bei schlechter Sicht
- Kameras erkennen Blendung nicht als Hindernis
- Ältere Prüfung zu unbeabsichtigter Beschleunigung beendet
- Tesla-Aktie zeigt sich gelassen in vorbörslichem Handel
Teslas Fahrassistenzsystem Full Self-Driving steht erneut im Visier der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA. Der Vorwurf wiegt schwer: Das System soll bei schlechten Sichtbedingungen versagen — und die Fahrer nicht einmal warnen.
Kameras an ihrer Grenze
Laut NHTSA-Untersuchung haben analysierte Unfälle ein beunruhigendes Muster gezeigt. In mehreren Fällen erkannten die Tesla-Kameras weder Blendung noch schwebende Partikel als Sichthindernis — und gaben folglich keine Warnung an die Fahrer aus. Die Reaktionszeit blieb damit aus. Betroffen sind Tesla-Fahrzeuge ab Baujahr 2016, sowohl die überwachte FSD-Version als auch die Beta-Testvariante des vollautonomen Modus.
Elon Musk setzt seit Jahren konsequent auf Kameras als alleinige Sensortechnologie — ohne Laser-Radar oder andere ergänzende Systeme, wie sie etwa Waymo einsetzt. Der potenzielle Kostenvorteil dieser Strategie ist offensichtlich. Ob sie bei widrigen Wetterbedingungen zuverlässig trägt, stellt die NHTSA nun ernsthaft in Frage.
Gute Nachrichten auf der anderen Seite
Gleichzeitig schloss die Behörde eine ältere Untersuchung zu rund 2,26 Millionen Tesla-Fahrzeugen ohne Beanstandung ab. Die Petition aus dem Jahr 2023, die Tesla-Fahrzeugen ein erhöhtes Risiko unbeabsichtigter Beschleunigung durch das Einpedalfahren vorgeworfen hatte, fand keine Bestätigung. Kein Defekt, kein Sicherheitsrisiko — NHTSA sah die Datenlage eindeutig.
Im vorbörslichen Handel reagierte die Aktie auf die gemischte Nachrichtenlage gelassen und notierte rund 0,65 Prozent im Plus bei 382,78 Dollar. Das dürfte auch daran liegen, dass FSD-Untersuchungen für Tesla-Anleger keine Neuigkeit mehr sind — und eine Untersuchung noch kein Urteil ist.
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