Tesla Aktie: Produktion von Model S und X endet Q2 2026
Tesla stellt Produktion von Model S und Model X ein, um Kapazitäten für den humanoiden Roboter Optimus zu schaffen.

- Produktionsende für Model S und X
- Fokuswechsel zu humanoider Robotik
- Umstellung belastet Q2-Auslieferungen
- Service und Updates bleiben erhalten
Die Ära von Model S und Model X geht zu Ende. Tesla stellt die Produktion seiner beiden Elektro-Limousinen ein – spätestens im zweiten Quartal 2026 sind die letzten Fahrzeuge vom Band gelaufen. Der Grund: Elon Musk räumt das Werk in Fremont frei. Die Fertigungsstraßen werden für den humanoiden Roboter Optimus umgerüstet.
Das Aus für die beiden Modelle kommt nicht überraschend. 2025 lieferte Tesla gerade einmal 6.000 Model S und 13.000 Model X aus – ein verschwindend geringer Anteil am Gesamtvolumen. Der Platz in der Fabrik soll künftig produktiver genutzt werden. Das Ziel: eine Million Optimus-Einheiten pro Jahr.
Für Besitzer der eingestellten Modelle ändert sich vorerst wenig. Tesla hat zugesichert, Service und Software-Updates weiterzuführen. Die noch vorhandenen Bestandsfahrzeuge will der Konzern mit Anreizen abverkaufen – darunter kostenloses Full Self-Driving und Supercharging.
Konsequenzen für die Produktion
Die Umstellung in Fremont wird die Fahrzeugauslieferungen im zweiten Quartal voraussichtlich belasten. Prognosemärkte rechnen mit einem temporären Produktionsrückgang. Die Aktie notiert am Freitag bei 359,85 Euro und damit nahezu unverändert zum Vortag. Der Kurs liegt rund 14 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 416,90 Euro.
Tesla setzt dennoch voll auf den neuen Kurs. Das Unternehmen sieht in der Kombination aus künstlicher Intelligenz und Robotik den eigentlichen Wachstumstreiber – langfristig gewichtiger als das traditionelle Autogeschäft.
Expansion jenseits der Autos
Parallel baut Tesla seine Energieaktivitäten aus. In Brookshire, Texas, entsteht eine neue Solar-Gigafactory. Sie liegt direkt neben der bestehenden Megapack-Produktion. Die Investition unterstreicht die Strategie, sich breiter aufzustellen: E-Autos, Energiespeicher, Robotik.
Der Schritt ist konsequent, aber riskant. Tesla gibt mit Model S und Model X zwei Prestigemodelle auf, die das Unternehmen einst bekannt gemacht haben. Ob die Millionen-Hoffnung Optimus die Lücke füllen kann, wird sich erst in den kommenden Quartalen zeigen. Die Produktionsumstellung in Fremont ist der erste große Test.
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