Tesla Aktie: Verdeckte Stützungskäufe
Teslas Cybertruck-Absatz wird laut Zulassungsdaten durch Käufe von SpaceX und anderen Musk-Unternehmen gestützt. Parallel wachsen die Lagerbestände und der Druck auf die Autopilot-Software.

- Musk-Firmen kauften tausende Cybertrucks
- Absatz wäre sonst stark eingebrochen
- Lagerbestände wachsen um 50.000 Fahrzeuge
- Autopilot-Software unter verschärfter Beobachtung
Offiziell verkauft Tesla Tausende Cybertrucks. Ein Blick in die Zulassungsdaten offenbart nun eine andere Realität. Elon Musks eigene Privatunternehmen springen ein, um die schwächelnde Nachfrage nach dem Elektro-Pickup künstlich zu stützen. Das wirft kurz vor den Quartalszahlen Fragen zur Transparenz auf.
SpaceX als wichtigster Kunde
Ende 2025 registrierte Tesla in den USA gut 7.000 neue Cybertrucks. Fast jedes fünfte Fahrzeug ging dabei an Firmen aus dem Musk-Imperium. Allein das Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm knapp 1.300 Einheiten.
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Auch xAI, The Boring Company und Neuralink griffen zu. Analysten von S&P Global Mobility schätzen das Volumen dieser internen Deals auf über 100 Millionen US-Dollar. Ohne diese konzertierte Aktion wäre der Absatz des Pickups zum Jahresende um mehr als die Hälfte eingebrochen.
Die Praxis setzt sich im neuen Jahr fort. Im Januar und Februar flossen weitere gut 200 Fahrzeuge an Musks Privatfirmen. Bilder von ungenutzten Cybertruck-Flotten auf dem texanischen SpaceX-Gelände nähren Zweifel am echten Bedarf. Marktbeobachter werten dies als Versuch, die Bänder trotz fehlender Endkunden am Laufen zu halten. Aktionäre reagieren nervös. Die Tesla-Aktie gab am Donnerstag im frühen Handel nach.
Autopilot-Sorgen und volle Lager
Parallel dazu wächst der Druck auf die Software-Sparte. Ein Unfall an einem texanischen Bahnübergang rückt das Fahrassistenzsystem FSD erneut ins Rampenlicht. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht mittlerweile rund 80 Vorfälle im Zusammenhang mit der Software.
Tesla reagiert mit dem Rollout der neuen Version 14.3. Diese soll dank einer überarbeiteten Architektur die Reaktionszeit um ein Fünftel verkürzen.
Auch das Kerngeschäft stottert im Frühjahr. Der Konzern baute rund 408.000 Fahrzeuge, lieferte aber nur knapp 358.000 Einheiten aus. Damit wuchs der Lagerbestand massiv an – ein Plus von 50.000 Autos.
Fokus auf den Quartalsbericht
Am kommenden Montag legt Tesla die vollständigen Finanzdaten vor. Analysten von Barclays erwarten, dass der Fokus abseits der Margenentwicklung vor allem auf dem Kapitalbedarf für KI-Projekte liegt.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Terafab-Projekt. Finanzchef Vaibhav Taneja klammerte dieses Vorhaben zuletzt aus der bestehenden Investitionsprognose von 20 Milliarden US-Dollar aus. Am 22. April muss das Management konkrete Details zur Finanzierung und zum Zeitplan dieses Projekts liefern.
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