Tesla Aktie: Wette auf KI

Tesla investiert Milliarden in KI und Robotik, während das Automobilgeschäft stagniert. Das Quartalsergebnis übertrifft Erwartungen, doch das Gesamtjahr zeigt Umsatzrückgang.

Die Kernpunkte:
  • Zwei Milliarden Dollar Investition in KI-Startup xAI
  • Produktionsumstellung für humanoiden Roboter Optimus
  • Quartalsgewinn übertrifft Analystenerwartungen
  • Energiesparte entwickelt sich zur stabilen Stütze

Tesla definiert sich neu. Weg vom reinen Autobauer, hin zum KI- und Robotik-Konzern – so lautet der Plan von Elon Musk. Doch während Milliarden in Zukunftstechnologien fließen, zeigen die Jahreszahlen Licht und Schatten. Kann der Tech-Pionier den Spagat zwischen Vision und profitablem Kerngeschäft meistern?

Strategische Transformation

Die Neuausrichtung wird konkret: Eine Investition von zwei Milliarden US-Dollar in das Startup xAI unterstreicht die veränderten Prioritäten. Diese Mittel sollen vor allem die Entwicklung des autonomen Fahrens beschleunigen, indem Teslas Hardware mit den Sprachmodellen von xAI verzahnt wird. Parallel dazu rüstet das Unternehmen Produktionslinien im Werk Fremont um. Ziel ist die Fertigung des humanoiden Roboters „Optimus“, mit dem sich Tesla als Marktführer für „physische KI“ etablieren will.

Zahlen mit Licht und Schatten

Finanziell sendet der Konzern gemischte Signale. Das vierte Quartal 2025 übertraf mit einem Umsatz von 24,9 Milliarden US-Dollar und einem bereinigten Gewinn von 0,50 US-Dollar je Aktie die Analystenerwartungen. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten die Bruttomargen gesteigert werden.

Der Blick auf das Gesamtjahr 2025 trübt das Bild jedoch: Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 94,8 Milliarden US-Dollar. Auch der operative Cashflow ging im letzten Quartal zurück. Angesichts geplanter Investitionsausgaben von 20 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2026 bleibt die Kapitaldisziplin ein entscheidender Faktor für die Bewertung der Aktie.

Energiesparte und Lieferketten

Abseits der Schlagzeilen um Roboter und Autos entwickelt sich die Energiesparte zur stabilen Stütze. Das Geschäft mit Energieerzeugung und -speicherung verzeichnet deutliches Wachstum und trägt zunehmend zum Gesamtergebnis bei. Strategisch relevant ist zudem die Inbetriebnahme der Lithium-Raffinerie in Texas, mit der Tesla seine Lieferketten gegen externe Schocks absichern will.

Für Anleger hängt nun vieles an der Exekution dieser Strategie. Während das traditionelle Automobilgeschäft unter Wettbewerbsdruck steht, muss die Integration von xAI und die Einführung des „Optimus“ in absehbarer Zeit monetarisierbare Ergebnisse liefern, um die massiven Investitionen zu rechtfertigen.

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