Tesla: Giga Berlin fertigt millionste Antriebseinheit
Tesla erreicht eine Million Antriebe in Grünheide, während OpenAI-gestütztes Startup 1X eine Roboterfabrik in Kalifornien eröffnet.

- Millionste Antriebseinheit in Grünheide
- Krankenstand auf unter fünf Prozent gesunken
- FSD V14 Lite für ältere Tesla-Modelle
- OpenAI-Startup baut Roboterfabrik in USA
Die Gigafactory in Grünheide läuft auf Hochtouren. Eine Million Antriebseinheiten haben das Werk verlassen. Parallel dazu wächst der Druck an anderer Front. Ein von OpenAI unterstütztes Startup baut eine Roboterfabrik direkt in Teslas kalifornischer Nachbarschaft.
Meilenstein in Grünheide
Das Tempo in der deutschen Fabrik zieht spürbar an. Für die ersten 500.000 Einheiten brauchte Tesla noch zweieinhalb Jahre. Die zweite halbe Million dauerte nur gut ein Jahr.
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Ein Grund für den Schub ist die gesunkene Krankenstandsquote. Sie fiel von 17 Prozent im Jahr 2024 auf unter fünf Prozent. Das Team erreichte im ersten Quartal einen neuen Produktionsrekord beim Model Y.
Um das Momentum zu halten, sucht das Management nun 1.000 neue Mitarbeiter. Das Ziel: Ein weiteres Produktionsplus von 20 Prozent.
Software-Update für ältere Modelle
Neben der Hardware-Produktion treibt Tesla seine Software-Pläne voran. Besitzer älterer Fahrzeuge mit Hardware 3 erhalten das Update FSD V14 Lite. In den USA startet der Rollout Ende Juni.
Autopilot-Chef Ashok Elluswamy stellte klar, dass diese älteren Rechner kein unüberwachtes Fahren bewältigen. Das System bleibt auf Level 2. Fahrer müssen weiterhin eingreifen können.
Die internationale Einführung verläuft holpriger. Regulierungsbehörden in Europa bremsen. In den Niederlanden ist die Software aktuell nur für neuere HW4-Fahrzeuge zugelassen. Tesla reagiert damit auch auf wachsenden juristischen Druck von Kunden, die Rückerstattungen fordern.
Konkurrenz bei humanoiden Robotern
Teslas Optimus-Programm bekommt einen direkten Herausforderer. Die norwegische Tech-Gruppe 1X hat eine Fabrik in Kalifornien eröffnet. Das von OpenAI gestützte Unternehmen will dort im ersten Jahr 10.000 humanoide Roboter bauen.
Tesla hält mit eigenen Ausbauplänen dagegen. Die Vorbereitungen für eine Optimus-Großserienfertigung im Werk Fremont starten im zweiten Quartal. Die geplante Kapazität liegt bei einer Million Robotern pro Jahr.
Auf den neuen Prototyp Optimus V3 müssen Beobachter allerdings bis Mitte des Jahres warten. Elon Musk begründet die Verzögerung mit strikter Geheimhaltung. Konkurrenten sollen die Fortschritte nicht kopieren können.
Analysten blicken auf hohe Ausgaben
An der Börse notiert die Tesla-Aktie aktuell bei rund 373 US-Dollar. Die Mehrheit der Analysten bleibt optimistisch. Knapp die Hälfte der 48 Experten rät zum Kauf der Papiere.
Optimisten setzen auf den anstehenden Produktionsstart von Cybercab und Tesla Semi. Kritiker verweisen auf die enormen Kosten. Tesla investiert fast zwei Milliarden US-Dollar pro Quartal in Forschung und Entwicklung.
In den kommenden Wochen richten Investoren den Blick auf zwei konkrete Ereignisse. Der Markt preist aktuell eine hohe Wahrscheinlichkeit für mehr als 450.000 ausgelieferte Fahrzeuge im zweiten Quartal ein. Die für Mitte des Jahres geplante Präsentation des Optimus V3 liefert dann den nächsten technischen Meilenstein.
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