Teva Pharma: Geht die Rechnung von Warren Buffett auf?

Die Aktie des israelisch-amerikanischen Pharmakonzerns Teva Pharmaceutical kommt an ein charttechnisch wichtiges Niveau heran. Zuvor hatte die Aktie kräftig zugelegt, was sich vor allem mit einem Namen verbindet: Warren Buffett.

Denn die Investment-Legende hatte zuletzt massiv Aktien des Generika-Herstellers gekauft. Damit signalisierte Buffett dem Markt, dass er hier an eine Turnaround-Spekulation glaubt.

Fundamental hatte Teva zwar in den letzten Quartalen einige Rückschläge zu verdauen. Das betraf insbesondere das Blockbuster-Medikament Copaxone. Doch auch Analysten glauben, dass Teva hier eine Stabilisierung des Geschäftes erreichen kann. Damit könnte es zu einer Neubewertung der Aktie kommen. Allerdings:

Ist Teva heiß gelaufen?

Aktuell scheint der Wert ziemlich heiß gelaufen zu sein. So signalisieren technische Indikatoren wie der Relative-Stärke-Index derzeit eine klar überkaufte Situation. Schlechte Voraussetzungen für den Wert, der bei 22/23 Dollar an eine Widerstandszone herangekommen ist. Sollte hier ein Ausbruch nach oben gelingen, könnte es zu einer ausgeprägten Rallye kommen. Denn der Bereich zwischen 23 und 31 Dollar wird charttechnisch noch von einem Gap aus dem vergangenen Sommer dominiert.

Auf den Anlagehorizont kommt es an

Das Problem: Mit der schon angesprochenen überkauften Situation könnte der Aktie von Teva das nötige Momentum fehlen, um jetzt schon im ersten Anlauf den Ausbruch zu erreichen. Doch scheitert sie, könnte eine Korrektur in den Bereich von 19/20 Dollar drohen. Mittel- bis langfristig orientierte Anleger können dies sicherlich gut aussitzen. Wer kurzfristig denkt, sollte hier auf jeden Fall entsprechende Absicherungen treffen.

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