Teva Pharmaceutical: Wegen Rückruf schlechtere Prognose?

Bringt sich die Aktie des amerikanischen Pharmaherstellers Teva Pharmaceutical Industries kurz vor den Quartalszahlen in eine charttechnisch schwierige Situation?

Mit Blick auf die jüngste Kursentwicklung liegt dies nahe. Denn die Aktie zeigt seit zwei Wochen abwärts. Zwar nicht dramatisch, doch inzwischen hat sie sich stark der Unterstützung durch die 50-Tage-Linie genähert. Was auch mit einem Problem im operativen Geschäft zu tun hat.

Teva von Rückruf betroffen

Denn auch Teva musste vor einigen Tagen einen Rückruf für Valsartan-haltige Medikamente (Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz) in den USA starten. Schon seit Wochen rollt hier eine Rückrufwelle, nachdem ein Zulieferer aus China Verunreinigungen eingestehen musste. Nur wenige Arzneimittelhersteller scheinen davon nicht betroffen. Teva ist es.

Kürzt Teva die Prognose?

Ob dies bereits Einfluss auf das Ergebnis des zurückliegenden Quartals hatte, bleibt abzuwarten. Die Zahlen sollen am 2. August veröffentlicht werden. Anzunehmen ist allerdings, dass hier womöglich beim Ausblick zurückgerudert wird, da wohl auch mit Rückstellungen zu rechnen ist. Immerhin: Aus technischer Sicht nähert sich die Aktie inzwischen einem überkauften Niveau. Entsprechend könnte hier die Unterstützung durch die 50-Tage-Linie halten. Selbst die 100-Tage-Linie bei derzeit knapp über 20 Dollar könnte hier noch als relativ robuste Auffanglinie helfen.

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