The Platform Group Aktie: Entscheidende Wochen
Das Unternehmen verzeichnete 2025 deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen, während die Aktie stark unter Druck stand. Die Integration der AEP Pharma Group und der anstehende Geschäftsbericht sind entscheidend.

- Starker operativer Zuwachs bei Umsatz und EBITDA
- Aktienkurs erholt sich leicht vom 52-Wochen-Tief
- Kartellamt genehmigt Übernahme der AEP Pharma Group
- Ambitionierte Umsatz- und Gewinnziele für 2026
Fast auf die Hälfte des Jahreshochs zusammengeschmolzen — und trotzdem wächst das Unternehmen mit Tempo. Genau dieses Spannungsfeld treibt die The Platform Group Aktie gerade um.
Nach dem Absturz auf das 52-Wochen-Tief von 2,56 Euro Anfang April zeigt der Kurs erste Lebenszeichen: Aktuell notiert die Aktie bei 2,89 Euro, rund 13 Prozent über dem jüngsten Tiefpunkt. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt mit 3,59 Euro allerdings noch weit entfernt — ein deutliches Zeichen, wie tief der Abverkauf der vergangenen Wochen saß.
Operatives Wachstum in einem anderen Universum
Wer sich die Geschäftszahlen für 2025 anschaut, reibt sich die Augen. Das Bruttowarenvolumen kletterte um 44 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 39 Prozent auf 728 Millionen Euro zu. Das bereinigte EBITDA wuchs sogar um 65 Prozent auf 55 Millionen Euro. Über 16.600 Partner sind mittlerweile an die Plattform angeschlossen.
Diese Zahlen belegen, dass das Plattformmodell skaliert. Trotzdem hat der Markt die Aktie seit dem Jahreshoch bei 5,50 Euro im Februar um fast 48 Prozent abgestraft. Kein Wunder, dass das Missverhältnis zwischen operativer Entwicklung und Kursentwicklung Fragen aufwirft.
Kartellamt-Freigabe als nächster Puzzlestein
Ein konkreter Katalysator ist bereits gesetzt: Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der AEP Pharma Group freigegeben. Der Pharma-Großhandel gilt als zentrales Wachstumsfeld. Parallel baut das Management das Segment „Optics & Hearing“ aus — mit einer operativen Marge von 20 bis 25 Prozent in diesem Bereich.
Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz von mindestens einer Milliarde Euro an, das bereinigte EBITDA soll zwischen 70 und 80 Millionen Euro landen. Ob diese Ziele erreichbar sind, hängt wesentlich davon ab, wie reibungslos die Pharma-Integrationen verlaufen.
Den nächsten harten Datenpunkt liefert der detaillierte Geschäftsbericht für 2025, der voraussichtlich noch im April erscheint. Er wird erstmals Klarheit über Nettoverschuldung und Cashflow-Entwicklung nach den jüngsten Akquisitionen schaffen — und damit die Grundlage dafür legen, ob die aktuelle Kurserholung Bestand hat oder nur ein kurzes Aufbäumen bleibt.
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