The Platform Group: Optics & Hearing mit 25 Prozent Marge

The Platform Group steigert 2025 die EBITDA-Marge deutlich, während die Aktie stark nachgibt. Analysten sehen Potenzial.

Die Kernpunkte:
  • Bereinigtes EBITDA steigt um 65 Prozent
  • Optik- und Akustik-Segment mit hoher Marge
  • Eigenkapitalquote auf 48,4 Prozent verbessert
  • AEP-Übernahme für 2026 geplant

Starke Kennzahlen, schwache Aktie. The Platform Group liefert für 2025 deutlich verbesserte Margen und solide Bilanzwerte — und trotzdem hat die Aktie in den vergangenen sieben Tagen fast ein Viertel ihres Werts verloren.

Portfolio-Bereinigung zahlt sich aus

Das Management hat im abgelaufenen Jahr drei kleinere Beteiligungen verkauft und das verlustträchtige Auto-Abonnement-Geschäft eingestellt. Das Ergebnis ist messbar: Das bereinigte EBITDA stieg um 65 Prozent auf 55 Millionen Euro. Die Marge kletterte auf 7,6 Prozent — ein Plus von 130 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr.

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Besonders das Segment Optik und Akustik fällt auf. Obwohl erst Mitte 2025 integriert, erzielte es im ersten Halbjahr der Konsolidierung eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 25 Prozent. Das zeigt, wohin die Strategie zielt: nicht mehr Volumen im klassischen E-Commerce, sondern Nischen mit hoher Wertschöpfung.

Bilanz gefestigt, Bewertung niedrig

Die Eigenkapitalquote stieg zum Jahresende auf 48,4 Prozent, nach 41,8 Prozent im Vorjahr. Der operative Cashflow erreichte 59,7 Millionen Euro. Trotz elf Übernahmen im vergangenen Jahr blieb die Leverage Ratio mit 2,1 im Zielkorridor.

NuWays und First Berlin sehen die Aktie angesichts dieser Zahlen als deutlich unterbewertet. Der aktuelle Kurs von 2,95 Euro liegt rund 46 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch — das dürfte spannend werden, wenn die nächsten Katalysatoren greifen.

AEP-Übernahme als nächster Schritt

Der wichtigste Treiber für 2026 ist die geplante Übernahme des Pharmahändlers AEP GmbH. Das Bundeskartellamt hat bereits grünes Licht gegeben. Der Abschluss ist für das zweite Quartal geplant.

Mit AEP an Bord kalkuliert der Vorstand pro forma mit einem Umsatz von rund 2 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 90 und 100 Millionen Euro. Details zur Finanzierung der Transaktion sowie die ersten Quartalszahlen für 2026 erwartet der Markt im Mai.

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