The Trade Desk Aktie: CFO-Rücktritt

Der Adtech-Spezialist The Trade Desk verliert nach nur sechs Monaten seinen Finanzchef. Die abrupte Personalie schürt Zweifel an der internen Stabilität, während der Wettbewerbsdruck zunimmt.

Die Kernpunkte:
  • CFO Alex Kayyal verlässt Unternehmen nach kurzer Zeit
  • Kommissarische Nachfolge durch langjährige Managerin
  • Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Tief
  • Quartalsprognose wird trotz Turbulenzen bestätigt

Der Adtech-Spezialist The Trade Desk steht unter Druck. Nur ein halbes Jahr nach Amtsantritt hat Finanzchef Alex Kayyal seinen Posten geräumt – Grund unbekannt. Die abrupte Personalie schürt Zweifel an der internen Stabilität und belastet die ohnehin angeschlagene Aktie weiter.

Zweiter CFO-Wechsel in sechs Monaten

Am 24. Januar 2026 übernahm Tahnil Davis kommissarisch die Position des Chief Financial Officers. Die langjährige Managerin, seit knapp elf Jahren im Unternehmen und zuletzt als Chief Accounting Officer tätig, soll die Lücke übergangsweise schließen. CEO Jeff Green betonte in der offiziellen Mitteilung, Davis verstehe das Geschäft „in- und auswendig“ und bringe die nötige strategische Weitsicht mit.

Die rasche Rotation an der Finanzspitze irritiert Beobachter. Wells Fargo wertet den Vorgang als Signal anhaltender „fundamentaler und narrativer Volatilität“. Die Frage, warum Kayyal nach so kurzer Zeit ging, bleibt unbeantwortet.

Konkurrenzdruck verschärft sich

Parallel zum Führungswechsel wächst der Wettbewerbsdruck im digitalen Werbemarkt. Amazon, Alphabet und Meta bauen ihre Adtech-Plattformen aggressiv aus. Analysten sehen zudem in generativer KI eine Gefahr: Sinkende Wechselkosten könnten es Kunden erleichtern, zu alternativen Anbietern abzuwandern.

Guidance bestätigt – Zahlen Ende Februar

Trotz der Turbulenzen hält The Trade Desk an der Prognose für das vierte Quartal 2025 fest: mindestens 840 Millionen Dollar Umsatz und rund 375 Millionen Dollar bereinigtes EBITDA. Am 25. Februar folgen die detaillierten Quartalsergebnisse. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben – zumal sie bereits auf einem neuen 52-Wochen-Tief notiert und über 70 Prozent unter dem Jahreshoch liegt.

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